Bombe im Rhein gefunden: Sprengung erfolgreich

Köln – Das extreme Niedrigwasser im Rhein hat in Köln-Poll eine Weltkriegs-Bombe zutage gefördert. Die Fliegerbombe wurde am Donnerstag um kurz nach 13 kontrolliert gesprengt.

Der Fundort kurz vor der Sprengung.
Der Fundort kurz vor der Sprengung.  © Horst Konopke

Die Bombe war bereits am Mittwochabend entdeckt worden und liegt rechtsrheinisch am Rheinkilometer 684 auf Höhe des Weidenwegs nördlich der Rodenkirchener Brücke.

Nach ersten Erkenntnissen der Stadt Köln handelt es sich um eine 50 - 125 Kilo (1 - 2,5 Zentner) schwere Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg.

Derzeit ist der Kampfmittelbeseitigungsdienst vor Ort und untersucht die Bombe auf Art und Aktivität. Sobald der Sprengkörper eingeordnet werden kann, wird die Stadt Köln weitere Informationen zu Sperrungen und möglichen Evakuierungen bekannt geben.

Nach Angaben der Stadt wird aktuell geprüft, ob ein Zünder vorhanden ist und eine Entschärfung notwendig sein wird.

Update, 11 Uhr

Nun liegt das Ergebnis der Prüfung vor. Die Bombe hat einen Zünder, allerdings ist das Zündsystem beschädigt. Daher ist eine Entschärfung nicht möglich und die Bombe muss kontrolliert gesprengt werden.

Derzeit laufen die Vorbereitungen für die Sprengung. Es wird zu Einschränkungen des Schiffsverkehrs kommen. Ob auch evakuiert werden muss, steht noch nicht fest.

Update, 11.55 Uhr

Es gibt neue Informationen zur geplanten Sprengung. Die naheliegende Autobahn 4 und das linksrheinische Ufer werden nicht von Einschränkungen betroffen sein. Nur der Schiffsverkehr wird für den Zeitraum der Sprengung eingestellt. Für den Luftraum wird es eine Sperrung in einem Radius von 300 Metern um die Fundstelle bis zur Höhe von 1.000 Metern geben.

Update, 13 Uhr

Die Sprengung steht kurz bevor. Laut Stadt sind alle Sperrungen eingerichtet worden, der Gefahrenbereich wurde geräumt.

Update, 13.20 Uhr: Sprengung erfolgreich

Nach der erfolgreichen Sprengung der gefundenen Fliegerbombe werden die Einschränkungen für den Schiffs- und Flugverkehr wieder aufgehoben.

Titelfoto: Horst Konopke


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