Nach Katastrophenfall: Bombe erfolgreich gesprengt

Nürnberg/Fürth - Nach der erfolgreichen Sprengung einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg herrscht in den betroffenen Städten Nürnberg und Fürth am Dienstagmorgen Erleichterung.

Ein Bagger steht kurz nach der kontrollierten Sprengung eines Blindgängers am Fundort. Die Bombe war am Vormittag bei Bauarbeiten gefunden worden, eine Entschärfung war nicht möglich.
Ein Bagger steht kurz nach der kontrollierten Sprengung eines Blindgängers am Fundort. Die Bombe war am Vormittag bei Bauarbeiten gefunden worden, eine Entschärfung war nicht möglich.  © DPA

"Wir sind sehr froh, dass alles glimpflich verlaufen ist", sagte ein Sprecher der Stadt Fürth der Deutschen Presse-Agentur.

Das Sprengkommando habe einen sehr guten Job gemacht. Kurz vor Mitternacht hätten die Menschen wieder in ihre Häuser und Wohnungen zurückgekonnt.

Die kontrollierte Sprengung hat nach ersten Erkenntnissen keine nennenswerten Schäden verursacht. Dennoch wollten Statiker im Laufe des Tages genauere Untersuchungen anstellen.

Die 250 Kilogramm schwere Bombe war am Vortag bei Bauarbeiten im Nürnberger Stadtteil Höfen gefunden worden (TAG24 berichtet).

Eine Entschärfung war nicht möglich gewesen. In einem Umkreis von 1000 Metern um den Fundort mussten rund 8000 Menschen die Gegend verlassen - darunter etwa 5000 Anwohner. Betroffen waren Gebiete in Nürnberg und Fürth.

Der Bereich, in dem ein Blindgänger kontrolliert gesprengt wurde, wurde kurz vor der Sprengung weiträumig abgesperrt.
Der Bereich, in dem ein Blindgänger kontrolliert gesprengt wurde, wurde kurz vor der Sprengung weiträumig abgesperrt.  © DPA

Titelfoto: DPA

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