Bombendrohung: Psychiatrie muss evakuiert werden

Bargfeld-Stegen - Im Kreis Stormarn, nördlich von Hamburg, hat am Freitagnachmittag ein Unbekannter die Evakuierung einer Krankenhaus-Station ausgelöst.

Das Gelände musste von der Polizei gesperrt werden. (Symbolfoto)
Das Gelände musste von der Polizei gesperrt werden. (Symbolfoto)  © DPA

Er hatte telefonisch eine Drohung gegen das Heinrich-Sengelmann-Krankenhaus in Bargfeld-Stegen ausgesprochen, teilte eine Polizeisprecherin mit. Daraufhin seien etwa 120 Patienten der Fachklinik für Psychiatrie evakuiert worden.

Sie wurden in einer nahegelegenen Sporthalle untergebracht, während die Polizei die Station mit zehn Beamten und Sprengstoffhunden absuchte.

Etwa zweieinhalb Stunden nach der Bombendrohung gaben die Einsatzkräfte Entwarnung. Es wurden keine gefährlichen Gegenstände gefunden. Die Sperrung des Gebäudes konnte noch am Abend wieder aufgelöst werden, heißt es vonseiten der Polizei.

In den vergangenen Wochen hatten bereits Bombendrohungen an den vier Landgerichten in Schleswig-Holstein die Einsatzkräfte auf Trab gehalten (TAG24 berichtete).

Vor Weihnachten mussten zudem in Heide (Kreis Dithmarschen) wegen einer Bombendrohung eine Marktpassage, ein Weihnachtsmarkt samt Eisbahn sowie mehrere Straßen in der Innenstadt geräumt werden (TAG24 berichtete).

Bei keinem der Vorfälle waren später verdächtige Gegenstände gefunden worden. Ob die Drohungen mit dem Fall in Bargfeld-Staden zusammenhängen, ist bislang noch unklar.

Titelfoto: DPA

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