Bombenalarm in Flensburg: Das steckt hinter dem verdächtigen Paket

Flensburg - Am Samstagabend musste der Bahnhof in Flensburg wegen einer telefonischen Bombendrohung und eines verdächtigen Pakets für mehrere Stunden gesperrt werden (TAG24 berichtete).

Wegen einer Bombendrohung wurde der Bahnhof Flensburg am Samstagabend gesperrt.
Wegen einer Bombendrohung wurde der Bahnhof Flensburg am Samstagabend gesperrt.  © DPA

Erst gegen 22 Uhr konnte die Polizei Entwarnung geben.

Nach dem Eingang der telefonischen Bombendrohung war in einem abfahrbereiten Regionalzug ein Pappkarton unter einem Sitz entdeckt worden, wie die Bundespolizei mitteilte. Der Zug wurde daraufhin evakuiert und der Bahnhof sowie umliegende Straßen gesperrt.

Der Kampfmittelräumdienst rückte an und röntgte den Karton. Nachdem dabei keine verdächtigen Substanzen entdeckt wurden, öffneten die Spezialkräfte vorsichtig den zugeklebten Gegenstand.

Der Inhalt erwies sich als äußerst harmlos: Kuchen und Muffins, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Vermutlich hatte ein Reisender den Karton einfach vergessen.

Sprengstoffspürhunde der Landes- und Bundespolizei durchsuchten noch die Bahnhofshalle, die Bahnsteige und den Zug.

Insgesamt seien etwa 20 Beamte der Landes- und Bundespolizei, die Berufsfeuerwehr Flensburg sowie zwei Notfallmanager der Deutschen Bahn im Einsatz gewesen.

Titelfoto: DPA

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