Nach Bombendrohung in Leipzig: Zug evakuiert

Bild eines "Hamburg-Köln-Express" in Hamburg.
Bild eines "Hamburg-Köln-Express" in Hamburg.

Von Alexander Bischoff

Leipzig - Eine in Leipzig eingegangene Bombendrohung hat Freitagfrüh in Hamburg für einen Großeinsatz der Polizei gesorgt.

Gegen 7.30 Uhr ging im Servicezentrum des privaten Bahnanbieters HKX in Leipzig der erste Drohanruf ein. „Hamburg ... Köln macht gleich bumm“, rief ein Mann in gebrochenem Deutsch ins Telefon. Eine Minute später rief der Unbekannte erneut an und konkretisierte: „Hamburg-Köln .... Bombe.“

Die Bahn-Mitarbeiter informierten zunächst die Landespolizei in Leipzig. Dort schalteten die Beamten schnell und gaben den Alarm sofort an ihre Kollegen von der Bundespolizei weiter.

Die konnten in letzter Minute die für 7.37 Uhr geplante Abfahrt des Hamburg-Köln-Express‘ vom Bahnhof Altona verhindern.

Dann ging alles ganz schnell: Die Polizei evakuierte den Zug, etwa 50 Reisende waren betroffen. Anschließend wurde auch der Bahnhof geräumt. Danach durchsuchten Sprengstoffexperten die Wagen des HKX. Gefunden wurde tatsächlich etwas - eine herrenlose Laptoptasche. Die war allerdings leer.

Nach einer Stunde gab die Bundespolizei Zug und Bahnhof wieder frei. Der Hintergrund der Bombendrohung ist derzeit unbekannt. Die Kripo ermittelt.

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