Bombe in Köln-Braunsfeld erfolgreich entschärft

Köln – Am Freitagmorgen wurde in Köln-Braunsfeld eine Weltkriegsbombe gefunden. Der Bereich wurde abgesperrt, der Kampfmittelbeseitigungsdienst prüft derzeit die weiteren Schritte.

Der Blindgänger muss entschärft werden. (Symbolbild)
Der Blindgänger muss entschärft werden. (Symbolbild)

Wie die Stadt Köln berichtete, handelt es sich um eine englische 5-Zentner-Bombe mit Langzeitzünder aus dem Zweiten Weltkrieg.

Fundort ist die Aachener Straße im Bereich der Hausnummer 460 (Höhe Haltestelle "Clarenbachstift").

Die Straße wurde daraufhin in beide Richtungen komplett gesperrt.

Derzeit werden durch die Spezialisten des Kampfmittelräumdienstes weitere Maßnahmen.

Update, 10.10 Uhr: Evakuierung startet

Wie die Stadt Köln soeben bekannt gab, soll die Bombe noch heute entschärft werden. Um den Fundort des Blindgängers wird ein Sperrgebiet im Radius von 500 Metern eingerichtet.

Anwohner sollen ihre Häuser, Wohnungen und Büros sofort verlassen. Auch die Warn-App NINA informierte über den Bombenfund.

Aufgrund der Evakuierung gibt es erhebliche Verkehrsbeeinträchtigungen. Die Straßenbahnlinie 1 fährt zwischen Aachener Straße/Gürtel und Rheinenergie-Stadion nicht, auch Buslinien sind betroffen.

Update, 11.30 Uhr: 8000 Anwohner betroffen

Das Gebiet mit einem Radius von 500 Metern rund um die Bombe muss evakuiert werden.
Das Gebiet mit einem Radius von 500 Metern rund um die Bombe muss evakuiert werden.

Bevor die Bombe entschärft werden kann, müssen etwa 8000 Anwohner ihre Häuser verlassen.

Für Betroffene wurden zwei Anlaufstellen eingerichtet:

  • Bezirksrathaus Lindenthal, Aachener Straße 220
  • Abelbauten des Rheinenergiestadions, Olympiaweg 7.

Die Stadt weist darauf hin, dass das Sperrgebiet auf keinen Fall betreten werden darf. Der Bahn- und Busverkehr ist eingestellt, der Luftraum ist gesperrt.

Der Blindgänger soll schnellstmöglich entschärft werden. Der Zeitpunkt steht aber noch nicht fest. Betroffenen steht die Servicenummer des Ordnungsamtes unter der Telefonnummer 0221/221-32 000 zur Information zur Verfügung.

Update, 13 Uhr

Der Blindgänger mit Langzeitzünder soll heute schnellstmöglich entschärft werden. Der Zeitpunkt steht noch nicht fest.

Der Evakuierungsrundgang in Braunsfeld läuft derzeit. Dutzende Krankentransporte sind erforderlich, um Bettlägerige und Kranke aus dem Sperrgebiet zu transportieren, teilte die Stadt Köln am Mittag mit.

Betroffene können sich unter der Servicenummer des Ordnungsamtes unter Telefon 0221/221-32 000 informieren.

Update, 15 Uhr

Der zweite Evakuierungsrundgang läuft derzeit, teilte die Stadt Köln am Freitagnachmittag mit. Von 124 Krankentransporten seien gegen 15 Uhr noch 35 durchzuführen.

Betroffene können sich unter der Servicenummer des Ordnungsamtes unter Telefon 0221/221-32 000 informieren.

Die Polizei Köln bittet darum, wegen Informationen in diesem Zusammenhang nicht den Notruf -110 zu wählen.

Update, 16.39 Uhr

Wie die Stadt Köln mitteilte, kann die Freigabe zur Entschärfung der Bombe ab 17 Uhr oder 17.30 Uhr erfolgen. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst muss dann mit einer Raketenklemme am Zünder die Bombe entschärfen.

Die Stadt warnt vorab: Bei der Entschärfung wird es deshalb einen Knall geben.

Nach im besten Fall erfolgreichen Entschärfung muss die Aachener Straße für zwei weitere zwei Stunden gesperrt bleiben, da Senioren zurück in ihre Wohnungen gebracht werden müssen.

Update, 18.09 Uhr

Das Gebiet rund um den Fundort der Weltkriegsbombe an der Aachener Straße ist evakuiert, teilte die Stadt Köln gegen 18 Uhr mit. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) hat jetzt die Freigabe zur Entschärfung.

Die Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg soll mit einer Raketenklemme am Zünder entschärft werden. Bei der Entschärfung wird es deshalb einen Knall geben. Es bestehe deshalb kein Grund zur Beunruhigung, so die Stadt.

Update, 19.14 Uhr

Die Weltkriegsbombe in Braunsfeld ist entschärft. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hat mittels einer Raketenklemme den Zünder herausgedreht und dabei im zweiten Anlauf Erfolg gehabt.

Die Aachener Straße wird für etwa weitere zwei Stunden gesperrt bleiben, damit die rund 300 Senioren und Kranken schnellstmöglich in ihre Wohnungen oder Einrichtungen zurücktransportiert werden können.

Titelfoto: Bild-Montage 123RF/Stadt Köln


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