Männer gestehen vor Gericht Attacke mit Kettensäge ein

Bonn - Zwei Männer haben in Bonn einen Überfall mit einer Kettensäge gestanden.

Die Kettensäge-Attacke soll ein Rache-Akt gewesen sein: Die Täter gaben an, bei ihrem Opfer schlechtes Marihuana gekauft zu haben.
Die Kettensäge-Attacke soll ein Rache-Akt gewesen sein: Die Täter gaben an, bei ihrem Opfer schlechtes Marihuana gekauft zu haben.  © 123RF

Die Angeklagten im Alter von 25 und 30 Jahren räumten vor dem Bonner Landgericht am Dienstag ein, mit der Säge am zweiten Weihnachtsfeiertag 2016 in die Wohnung eines 21-Jährigen in Hennef eingedrungen zu sein (TAG24 berichtete), wie ein Gerichtssprecher sagte.

Sie gaben demnach auch zu, den Bewohner und einen ebenfalls anwesenden 20-Jährigen ins Gesicht geschlagen zu haben.

Laut Staatsanwaltschaft soll das 20 Jahre alte Opfer nach einem der Schläge für kurze Zeit das Bewusstsein verloren haben.

Horror-Clown-Masken wollen die beiden Angeklagten - anders als vorgeworfen - dabei jedoch nicht getragen haben.

Den Männern wird versuchte schwere räuberische Erpressung und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen.

Attacke soll Rache-Akt gewesen sein

Nach ihren Angaben wollten sie jedoch kein Geld erbeuten.

Von den Opfern sei ihnen Marihuana verkauft worden, das sie für schlecht befanden hätten. Dafür hätten sie sich rächen wollen.

Die beiden Angreifer räumten auch Vorwürfe wegen Drogenhandels ein. Am Freitag sollen sich die Geschädigten in dem Prozess äußern.

Titelfoto: 123RF


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