Mann von 13 Staatsanwaltschaften gesucht: Das hat er verbrochen!

Bonn – Die Bundespolizei hat einen mutmaßlichen Schwarzfahrer festgenommen, der von bundesweit 13 Staatsanwaltschaften gesucht wurde.

Die Polizisten nahmen den Schwarzfahrer mit zur Dienststelle. (Symbolbild)
Die Polizisten nahmen den Schwarzfahrer mit zur Dienststelle. (Symbolbild)  © Bundespolizeidirektion Sankt Augustin

Der 42-Jährige habe ohne Ticket in einem Zug von Köln nach Bonn gesessen und die Zugbegleiterin beschimpft, berichtete eine Sprecherin der Bundespolizei am Montag.

Als die Beamten am Sonntag den Fingerabdruck des Mannes scannten, kam dabei allerhand ans Licht: So war er von 13 Staatsanwaltschaften zur Fahndung ausgeschrieben.

Von Itzehoe über Schwerin und Duisburg bis Stuttgart und Frankfurt/Oder wurde der Mann gesucht.

Er habe sich unter zwölf verschiedenen Namen in Deutschland bewegt, so die Bundespolizei: Neben Schwarzfahrens sei er auch wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, gefährlicher Körperverletzung und illegalen Aufenthalts in der Bundesrepublik unter Verdacht.

Obwohl die Schimpftirade des 42-Jährigen auf Italienisch erfolgte, komme er aus Marokko, fanden die Beamten heraus. Italien habe bereits ein Einreiseverbot gegen ihn verhängt. Ein Richter erließ Haftbefehl bis zur Hauptverhandlung gegen den Mann.

Der 42-jährige Marokkaner wurde von 13 verschiedenen Staatsanwaltschaften gesucht.
Der 42-jährige Marokkaner wurde von 13 verschiedenen Staatsanwaltschaften gesucht.  © Bundespolizeidirektion Sankt Augustin

Titelfoto: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin

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