Pilze mit bestialischem Geruch breiten sich in unseren Wäldern aus

Der Tintenfischpilz breitet sich in Deutschland weiter aus.
Der Tintenfischpilz breitet sich in Deutschland weiter aus.  © DPA

Bonn - In bestimmten Gegenden in Nordrhein-Westfalen sprießen merkwürdige und optisch sehr auffällige Pilz-Gebilde aus dem Boden. Optisch ähneln sie mit ihren Krakenarmen einem Oktopus: Geht von den "Lebewesen" eine Gefahr aus?

Laut einem Bericht des WDR fanden die sogenannten Tintenfischpilze in diesem Sommer hervorragende Bedingungen vor, um sich auszubreiten.

Vor allem die verregneten Monate Juli und August in Verbindung mit Temperaturen zwischen 17 und 25 Grad boten den Pilzen wunderbare Bedingungen, um sich in Richtung Norden auszubreiten.

Die meist rot- oder rosa-farbenen Tintenfischpilze sollen einen unschönen Geruch verbreiten. Der bestialische Gestank nach Aas oder Mist sei ein Trick, um Fliegen und Mistkäfer anzulocken, so ein Forscher. Für den Menschen sollen sie nicht giftig sein, essen will die "Stinkmorchel" wahrscheinlich ohnehin niemand.

Doch wie kommen diese bizarren Bodenbewohner nach Deutschland? Angeblich wurden sie bereits in den 1930er Jahren aus Neuseeland oder Australien in die Bundesrepublik gebracht.

Ihre Blütezeit ist der Herbst. Deshalb werden sie in Teilen der Bundesrepublik in den kommenden Wochen besonders häufig zu riechen und zu sehen sein.


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