Vorwurf Mobbing: Bonnie Strange muss vor Gericht

Berlin - Ärger für Bonnie Strange: Weil ein Mode-Verkäufer die Influencerin auf 25.000 Euro Schmerzensgeld verklagt hat, geht es nun vor Gericht. Der Vorwurf: Cyber-Mobbing.

Bonnie Strange (32) hat eine Klage am Hals.
Bonnie Strange (32) hat eine Klage am Hals.  © instagram/bonnie strange

Nun soll die junge Mutter vor Gericht aussagen. Das Düsseldorfer Landgericht will den Zivilprozess am heutigen Mittwoch verhandeln, wie eine Gerichtssprecherin bestätigte.

Im Dezember 2017 soll es zum Eklat gekommen sein. Weil sie während des Einkaufens bei einer Modekette die Klamotten auf dem Boden ablegte, soll es zu einer heftigen Diskussion mit dem Verkäufer gekommen sein.

Letztendlich wurde das Model des Ladens verwiesen. Auf Instagram und via Snapchat holte sie zum Gegenschlag aus. Vor ihren Hunderttausenden Followern zog sie über ihn ordentlich her, beschrieb den Mann als "super unfreundlichen Mitarbeiter, der blond ist, so ein blonder Typ Mitte dreißig (...)." Anschließend sollen sogar Kraftausdrücke und Drohungen gefolgt sein. Dann soll sie ihre große Fan-Schar aufgefordert haben: "Macht den fertig".

"Meine Mandantin und ihre anwesende Freundin waren entsetzt über das Verhalten des Verkäufers. Auch wenn sie in ihrer Erregung verbal in dem Posting daneben gegriffen hat, muss sich der Verkäufer an die eigene Nase fassen: Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus", erklärte Bonnies Anwalt der "Bild"-Zeitung Ende Oktober.

Besonders pikant: Später trat die 32-Jährige in einer Kampagne gegen Hass im Internet auf. Bonnie Strange hat nach Angaben des Gerichts bereits eine Unterlassungserklärung abgegeben.

Update, 17.45 Uhr: Bonnie Strange hat sich vor Gericht entschuldigt. Sie habe sich zu unschönen Äußerungen hinreißen lassen. Zugleich bot die 32-Jährige dem Landgericht Düsseldorf am Mittwoch an, dafür 3000 Euro für wohltätige Zwecke zu zahlen.

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