Auch das noch: Zieht Palmer in den "Big Brother"-Container?!

Tübingen - Ob bei Markus Lanz, Maybrit Illner oder im Sat1-Frühstücksfernsehen: Boris Palmer (46, Grüne) ist regelmäßig im Fernsehen zu Gast. Jetzt könnte auch noch Trash-TV dazukommen!

Schicken die Facebook-User Boris Palmer in den Container?
Schicken die Facebook-User Boris Palmer in den Container?  © DPA

Denn auf der Facebook-Seite des grünen Oberbürgermeisters von Tübingen läuft derzeit eine Umfrage. Palmer fragt seine mehr als 45.000 Follower dort: "Soll ich dahin?"

"Dahin", das ist der Container von "Promi Big Brother". Dem Ausnahmegrünen, der gerne mal bei den Themen Flüchtlinge oder auch Enteignungen mit seinen Ansichten für Reibung sorgt, hat offenbar eine entsprechende Einladung von Sat1 erhalten, aus der er in einem Facebook-Posting zitiert.

"Wir sind wahnsinnig gespannt, ob Sie sich auch an ein Unterhaltungsformat herantrauen würden", heißt es da. Und weiter: "Wir produzieren in diesem Sommer bereits zum siebten Mal eines der größten Unterhaltungsformate der deutschen TV-Landschaft."

Die Schreiber dieser Zeilen versprechen dem 46-Jährigen, den in Deutschland mittlerweile wohl jedes Kind kennt, ein "Format mit viel Presseaufmerksamkeit, großer Reichweite und somit auch mit Zuschauern, deren Politik-Interesse noch geweckt werden kann". Die Teilnahme liegt nun offenbar in den Händen der User.

Die Macher der Sendung versprechen dem Grünen unter anderem viel Presseaufmerksamkeit und große Reichweite. (Symbolbild)
Die Macher der Sendung versprechen dem Grünen unter anderem viel Presseaufmerksamkeit und große Reichweite. (Symbolbild)  © DPA

Stand jetzt (8.11 Uhr) haben über 1600 Menschen abgestimmt. Befürworter und Gegner des potenziellen Trash-TV-Auftritts liegen hauchdünn auseinander: 50,1 Prozent sind dafür, 49,9 Prozent dagegen.

Entsprechen zwiegespalten zeigen sich die User in ihren Kommentaren unter dem Beitrag. "Lassen Sie das, Herr Palmer", rät ein Nutzer dem Oberbürgermeister, "Würde nur den Kritikern in die Karten spielen, die Sie als unglaubwürdig darstellen."

Eine andere ätzt: "Danach ist es vorbei mit der Politik, Sie werden dann mit Menschen in einem Zug genannt, die nichts weiter können als sich vor der Kamera auszuziehen. Gut, das sollte für sie auch kein Problem sein."

Die Umfrage endet in fünf Tagen. Und dann? "Ist das Ergebnis der Abstimmung rechtlich bindend?", möchte ein User wissen. Palmers Antwort: "Klar."

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