Grausam! Affen-Baby sechs Monate lang in Küche angekettet

Bonika, das Affenbaby, lebte etwa ein halbes Jahr in einer Küche angekettet.
Bonika, das Affenbaby, lebte etwa ein halbes Jahr in einer Küche angekettet.

Borneo - Dieser Anblick zerreißt einem einfach das Herz: Ein Orang-Utan-Baby sitzt einsam und traurig auf einem Holzbalken. Um seinen Hals hat jemand eine schwere Metallkette gelegt - so eng, dass sich das Tier kaum bewegen konnte.

Etwa sechs Monate musste das Affenbaby diese grausame Tortur durchleben. Ein Mann soll es mitten in einer Palmölplantage gefunden haben.

Er nahm den kleinen Orang-Utan mit zu sich nach Hause und sperrte ihn in die Küche. Wie der Mann berichtet, soll der Affe zwar immer morgens und abends freigelassen worden sein, um mit seiner Tochter zu spielen, doch die meiste Zeit hockte das Tier angekettet in der Küche.

Als International Animal Rescue von dem Äffchen hörte, fuhr die Behörde 200 Kilometer weit, um es aus seiner Gefangenschaft zu befreien.

Der "Besitzer" sah ein, dass es illegal war, einen wilden Orang-Utan als Haustier zu halten. Er gab das Tier namens Bonika freiwillig an die Tierschützer ab.

"Was für ein schreckliches Leben für ein Baby-Orang-Utan - auf einem schmalen Brett aus Holz, ohne die Gesellschaft und die Zuwendung seiner Mutter", findet Alan Knight, Mitarbeiterin von International Animal Rescue.