Alle jagen BVB-Juwel Giovanni Reyna: Wohin führt der Weg des Youngsters?

Dortmund - Er ist der Emporkömmling der letzten Monate: Giovanni Reyna. Mit nur 17 Jahren ist der auf dem besten Wege, der neue Mario Götze (27), oder Christian Pulisic (21) von Borussia Dortmund zu werden. Nun sind auch die Nationalmannschaftsverbände auf den Plan gerufen. Für welches Land wird der Offensivakteur in Zukunft auflaufen?

Giovanni Reyna beim DFB-Pokalspiel des BVB gegen Werder Bremen.
Giovanni Reyna beim DFB-Pokalspiel des BVB gegen Werder Bremen.  © David Hecker/dpa

Dass sich Spieler zwischen zwei Nationalteams entscheiden müssen, ist schon häufiger vorgekommen. Ob einst Mesut Özil (31) für Deutschland und gegen die Türkei, oder BVB-Eigengewächs Nuri Sahin (31) andersherum. Oftmals geben dabei Kleinigkeiten den Ausschlag in einer wirklich schwierigen Situation.

Einer, der nicht nur zwei Möglichkeiten hat, sondern gleich ganze vier, muss demnächst eine entsprechend doppelt so schwere Zukunftsentscheidung treffen: Giovanni Reyna!

Bisher lief der Rechtsfuß für alle U-Nationalmannschaften der USA auf, da er die amerikanische Staatsbürgerschaft hat. Auch sein Vater, Claudio Reyna (46), spielte in seiner aktiven Karriere 114 Mal für die US-Boys.

Da der Sohnemann jedoch im britischen Sunderland auf die Welt gekommen ist, weil Claudio zu der Zeit beim FC Sunderland unter Vertrag stand, dürfte er auch für die Three Lions ran. Wie "The Athletic" berichtet, tastet man sich bei der FA nun langsam aber sicher voran, um den Youngster vom britischen Verband zu überzeugen.

Doch es läuft nicht nur auf einen Zweikampf zwischen den USA und England hinaus. Denn aufgrund seiner Großeltern dürfte Reyna auch für Portugal und Argentinien spielen!

Eine sonderbare Situation, die für den 17-Jährigen zu einer echten Herkules-Aufgabe werden könnte.

Englischer Verband "FA" und die USA wohl in der Pole-Position

Claudio Reyna (46), Papa des BVB-Juwels, spielte 114 Mal für die USA.
Claudio Reyna (46), Papa des BVB-Juwels, spielte 114 Mal für die USA.  © EPA/JUSTIN LANE

In der Pole-Position soll sich jedoch aktuell noch der amerikanische Verband befinden, der schon seit geraumer Zeit darum wirbt, ihn "festzunageln" für die A-Nationalmannschaft.

Dicht dahinter die FA. Argentinien und Portugal werden hingegen nur Außenseiterchancen eingeräumt.

Zunächst steht für Reyna sowieso erst einmal nur der BVB und die heiße Phase der Saison im Mittelpunkt.

Reyna wechselte erst im Juli 2019 von der NYCFC Academy aus Amerika zu Borussia Dortmund. In dieser Saison kommt er bereits auf acht Pflichtspiele bei den Profis, obwohl er noch für die U19 spielen könnte.

Dort bestritt er 16 Pflichtspiele, erzielte dabei acht Treffer und bereitete acht weitere vor.

Wohin des Weges, Giovanni?
Wohin des Weges, Giovanni?  © David Inderlied/dpa

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