Tierschützerin geschockt: Hund mit Schlinge um Hals an Baum hochgezogen und an Genickbruch gestorben

Bradford (England) - "Das ist die schlimmste Sache, mit der ich bisher... als Inspektorin umgehen musste", berichtet Sarah Bagley von der Tierschutzorganisation RSPCA (dt. königliche Gesellschaft zur Verhütung von Grausamkeiten an Tieren).

Der junge Hund soll durch Genickbruch gestorben sein.
Der junge Hund soll durch Genickbruch gestorben sein.  © RSPCA

Ein Staffordshire Bullterrier wurde letzten Donnerstag im britischen Brackenhill Park von einem Fußgänger entdeckt. Das Tier hing mit einer Schlinge um den Hals leblos an einem Baum, berichtet "BBC".

"Das war ein großer, schwerer und scheinbar ansonsten gesunder Hund mit einem Gewicht von über 25 Kilogramm", so Bagley. "Es ist total erschreckend sich vorzustellen, dass jemand so etwas machen könnte oder würde."

Das Tier soll ein bis zwei Jahre alt gewesen sein, berichtet "Metro". Der Vierbeiner wurde nicht registriert, sodass die RSPCA im Moment keine Möglichkeit hat, ihren Besitzer ausfindig zu machen.

Inspektorin Bagley sagte: "Der Tierarzt, der ihn untersucht hat, glaubt, dass er infolge des Aufhängens gestorben ist. Er hat Blutergüsse um den Hals - und sein Nacken ist gebrochen. Er war ansonsten in einem guten körperlichen Zustand."

Jetzt hofft die Inspektorin auf die Hilfe von Zeugen. Sie ist sich in jedem Fall sicher, dass der Hund einen grausamen Tod erlitt.