Tödlicher Brandanschlag: Neue Details zur schrecklichen Tat!

Hamburg - Am Montag hat es in Hamburg einen schrecklichen Brandanschlag gegeben, bei dem ein Mitarbeiter des Bezirksamtes Altona ums Leben kam. Sein Kollege und der mutmaßliche Täter sind mittlerweile außer Lebensgefahr.

Dunkler Rauch steigt aus der Wohnung im dritten Stock.
Dunkler Rauch steigt aus der Wohnung im dritten Stock.  © Sebastian Peters

Gegen 11 Uhr war die Hamburger Feuerwehr zunächst zu einem Brand in die Weusthoffstraße gerufen worden (TAG24 berichtete). Doch was war wirklich passiert?

Gemeinsam mit einem Betreuer hatten die beiden Mitarbeiter des Zuführungsdienstes am Montagvormittag die Wohnung des 28-Jährigen in Hamburg-Eißendorf betreten. Er sollte zwangseingewiesen und in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht werden (TAG24 berichtete).

Als die Männer die Wohnung betraten, soll der 28-Jährige alle drei sofort mit einer brennbaren Flüssigkeit übergossen und angezündet haben. "Es gab sofort eine Verpuffung", sagte der Hamburger Polizeisprecher Timo Zill.

Ein 50-jähriger Mitarbeiter flüchtete durch das Treppenhaus auf einen Rasen vor dem Haus. Ihm sei es auf dem Weg noch gelungen, seine Jacke auszuziehen, teilte eine Polizeisprecherin mit. Doch dann sei er zusammengebrochen und seinen schweren Verletzungen erlegen.

Dem zweiten Mitarbeiter des Zuführungsdienstes soll es dagegen gelungen sein, sich unter einer Dusche selbst zu löschen. Zunächst war von einem Sprung durch ein Fenster im dritten Stock die Rede gewesen. Dem Mann soll es mittlerweile etwas besser gehen, hieß es weiter.

Der 58-jährige Betreuer erlitt leichte Verletzungen. Der mutmaßliche Täter wurde bei einem anschließenden Sprung vom Balkon lebensgefährlich verletzt. Er erlitt Brüche und eine Lungenquetschung. Auch ihm gehe es inzwischen wieder besser.

Unter einer Decke der Feuerwehr liegt das 50-jährige Opfer auf dem Rasen.
Unter einer Decke der Feuerwehr liegt das 50-jährige Opfer auf dem Rasen.  © Sebastian Peters

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