Explosiver Löscheinsatz: Munition in brennendem Haus hält Feuerwehr in Atem

Bad Schwalbach - Rund 150 Feuerwehrleute mussten am Freitagnachmittag anrücken, um einen Brand in einem Wohnaus zu löschen. Gelagerte Munition machte die Lage noch prekärer.

Explodierende Munition, die in dem Haus gelagert wurde, machte die Löscharbeiten noch gefährlicher.
Explodierende Munition, die in dem Haus gelagert wurde, machte die Löscharbeiten noch gefährlicher.  © Wiesbaden112

Beim Eintreffen der Feuerwehr aus dem Rheingau-Taunus-Kreis und dem benachbarten Wiesbaden stand bereits ein Stockwerk des Hauses vollkommen in Flammen. Die Rettungskräfte konnten jedoch nur von außen löschen, da die entwickelte Hitze und die Flammen bereits so ausgebreitet waren, dass ein Vordringen in die Räumlichkeiten unmöglich war.

Besonders erschwert wurde der Einsatz durch die Tatsache, dass eine größere Menge Munition und Schusswaffen in dem Haus gelagert wurden. Die Munition explodierte aufgrund der enormen Hitze. Rund eine Stunde lang konnte man das laute Knallen der Explosionen im Umkreis wahrnehmen.

Die Schusswaffen habe der Bewohner legal besessen.

Das Gebäude brannte letztlich vollkommen aus. Noch bis in die Abendstunden waren die Einsatzkräfte mit der Löschung des Brandes beschäftigt, da dieser sich auf einen Anbau ausgebreitet hatte. Verletzt wurde nach ersten Aussagen der Polizei niemand. Die Ortsdurchfahrt im Stadtteil Hettenhain wurde gesperrt.

Update 20.20 Uhr: Die Löscharbeiten dauerten bis zum frühen Abend, die sogenannten Nachlöscharbeiten sollten noch die ganze Nacht dauern.

Die genaue Schadenshöhe blieb zunächst unklar, lag den Angaben zufolge jedoch im Bereich von mehreren Hunderttausend Euro. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern weiter an.

Die Löscharbeiten konnten ausschließlich von außen stattfinden. Die sogenannten Nachlöscharbeiten werden wohl noch die ganze Nacht beanspruchen.
Die Löscharbeiten konnten ausschließlich von außen stattfinden. Die sogenannten Nachlöscharbeiten werden wohl noch die ganze Nacht beanspruchen.  © Wiesbaden112

Titelfoto: Wiesbaden112


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