Feuer-Drama in Grimma: Junge (7) im Krankenhaus verstorben

Grimma - Nach einem Wohnungsbrand in Grimma ist ein sieben Jahre alter Junge im Krankenhaus gestorben.

In der Nacht zu Montag brach der Brand in einem Mehrfamilienhaus in Grimma aus.
In der Nacht zu Montag brach der Brand in einem Mehrfamilienhaus in Grimma aus.  © Medienportal Grimma

Das teilte die Polizei am Mittwoch in Leipzig mit. Damit hat das Feuer, das am Montagmorgen in der Küche der Wohnung in einem Wohnblock ausbrach, nun drei Todesopfer gefordert.

Gegen 2.45 Uhr war der Brand in der Küche der Wohnung ausgebrochen, nach ersten Erkenntnissen der Polizei war die Ursache ein unsachgemäß bedienter Herd.

Innerhalb kürzester Zeit war Rauch durch alle Räume und auch in das Treppenhaus des Mehrfamilienhauses gelangt. Beim Versuch, zwei ihrer Kinder zu retten, verlor die Mutter wohl ihr Bewusstsein und brach vor der Wohnungstür zusammen.

Ihre 8-jährige Tochter war noch im Krankenwagen am Brandort gestorben, die 32-Jährige selbst erlag im Krankenhaus ihren Verletzungen (TAG24 berichtete).

Nur der 12 Jahre alte Sohn der Familie überlebte das Unglück unverletzt. Er wurde von seinen Großeltern aufgenommen, da der Vater der Familie schon Jahre zuvor ums Leben gekommen war.

Laut Grimmas OB Matthias Berger (52, parteilos) sei der Einsatz für alle Einsatzkräfte der Feuerwehr vor allem emotional eine harte Belastungsprobe gewesen.

Ein Rauchmelder, so Berger, hätte das Unglück womöglich verhindern können.

Eine Mutter (32), deren Tochter (8) und nun auch einer ihrer beiden Söhne (7) ließen bei dem Feuer ihr Leben.
Eine Mutter (32), deren Tochter (8) und nun auch einer ihrer beiden Söhne (7) ließen bei dem Feuer ihr Leben.  © Medienportal Grimma

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