Explosionen und Feuer zerstören Traum vom neuem Vereinsheim

Hamburg - Schwerer Schlag für den SV Wilhelmsburg: Ein Brand hat am Sonntagabend den Rohbau des neuen Vereinsheims am Karl-Arnold-Ring in Hamburg zerstört.

Feuerwehrleute löschen mit Wasser den brennenden Rohbau.
Feuerwehrleute löschen mit Wasser den brennenden Rohbau.  © René Schröder

Das Feuer brach aus bisher ungeklärter Ursache gegen 19.45 Uhr aus.

Mehrere laute Explosionen erschwerten die Brandbekämpfung.

Offenbar waren während der Löscharbeiten vier Gasflaschen explodiert, weitere brachten die Feuerwehrleute vor den Flammen in Sicherheit.

Brennende Trümmerteile fielen unter anderem auf den angrenzenden Kunstrasenplatz und richteten dort ebenfalls schwere Schäden an. Vermutlich ist er vorerst nicht mehr bespielbar.

Die Rauchsäule des Feuers im Hamburger Stadtteil Kirchdorf war in weiten Teilen der Stadt zu sehen, wie ein Feuerwehrsprecher sagte.

Um an das Feuer besser heranzukommen, mussten Teile des Gebäudes eingerissen werden.

Die Feuerwehr war mit 70 Einsatzkräften vor Ort. Die Nachlöscharbeiten sollten bis in die frühen Morgenstunden andauern. Verletzt wurde niemand.

Unklar ist, ob der Rohbau noch zu retten ist. Mitglieder des SV Wilhelmsburg sind tief betroffen.

Die Explosionen schleuderten brennende Trümmerteile auf den angrenzenden Kunstrasenplatz, der dadurch beschädigt wurde.
Die Explosionen schleuderten brennende Trümmerteile auf den angrenzenden Kunstrasenplatz, der dadurch beschädigt wurde.  © René Schröder

Update, 13.06 Uhr

Auf einem vom NDR veröffentlichten Video ist zu sehen, dass sich mehrere Feuerwehrmänner in direkter Nähe des Explosionsortes standen. Es sei aber niemand verletzt worden, sagte Feuerwehrsprecher Torsten Wesselly am Montag.

Die Brandursache ist noch unklar, die Polizei nahm nach Angaben eines Sprechers jedoch eine Verdachtsanzeige wegen Brandstiftung auf. Die Ermittlungen dauern an.

Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in die frühen Morgenstunden hin. Zur Schadenshöhe konnte die Polizei noch keine Angaben machen.

Titelfoto: René Schröder

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