Imbiss am Flughafen Schönefeld abgebrannt: Terminals evakuiert

Die ausgebrannten Imbissbude am Flughafen Schönefeld in Berlin
Die ausgebrannten Imbissbude am Flughafen Schönefeld in Berlin  © DPA

Berlin - Am Flughafen Berlin-Schönefeld hat am Freitagmorgen ein Imbiss gebrannt. Zwei Terminals mit mehreren hundert Passagieren mussten wegen des Qualms zeitweise evakuiert werden. Zwei Mitarbeiter im Alter von 22 und 36 Jahren wurden mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht, wie ein Flughafensprecher sagte.

Es fielen zwar keine Flüge aus, es kam aber zu Verspätungen. Das Feuer konnte in wenigen Minuten gelöscht werden.

Die gesperrte Terminals A und B wurden nach rund einer Stunde noch am Vormittag wieder geöffnet, Passagiere konnten dort wieder einchecken. Es gab laut Sprecher Verspätungen von bis zu einer Stunde.

Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass Reisende Anschlussflüge verpassten, so der Sprecher. Der Stau sollte noch am Freitag abgearbeitet werde. "Die Lage normalisiert sich." Zwischenzeitlich hatte ein anderes Terminal das Einchecken übernommen.

Nach Angaben der Bundespolizei war das Feuer kurz vor 8.00 Uhr vor dem Terminal A ausgebrochen. Die Flughafenfeuerwehr rückte an. Vorsorglich waren auch Feuerwehren aus dem Umkreis zum Einsatzort gerufen worden. Möglicherweise wurde der Brand laut Flughafen durch eine Fritteuse in der Curry-Wurst-Bude ausgelöst.


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