Qualvoll verbrannt: Feuer fordert einen Toten und zehn Schwerverletzte

Der Brand machte das Haus unbewohnbar.
Der Brand machte das Haus unbewohnbar.

Gütersloh - In der Nacht zu Sonntag hat es in Gütersloh einen Brand mit tödlichen Folgen gegeben. Die Feuerwehr konnte 14 Menschen aus der brennenden städtischen Unterkunft retten, für eine Person kam jedoch jede Hilfe zu spät.

Gegen 00.30 Uhr alarmierten Zeugen vom benachbarten Schützenplatz die Feuerwehr Gütersloh. "Bei unserem Eintreffen haben wir eine starke Verqualmung festgestellt, vier Feuerwehrleute sind unter Atemschutz sofort zur Erkundung in das Haus gegangen", berichtete Einsatzleiter Jan Milchers.

Weitere sechs Feuerwehrleute des Löschzuges Isselhorst unterstützten in der Anfangsphase die Rettungsarbeiten unter Atemschutz. Die Feuerwehr konnte insgesamt 14 Personen aus dem Gebäude retten und vor Ort behandeln.

Nach der ersten Behandlung vor Ort und einer ersten Unterbringung in einem angeforderten Bus der Stadtwerke Gütersloh, wurden zehn verletzte Personen in umliegende Krankenhäuser transportiert. Zwei Personen konnten nach der Behandlung vor Ort entlassen werden und zwei weitere Personen wurden anschließend durch das Ordnungsamt Gütersloh in einer anderen Unterkunft untergebracht, da die städtische Unterkunft nicht weiter bewohnbar war.

Die Feuerwehr musste bei den Löscharbeiten eine Tür eines Zimmers im ersten Obergeschoss öffnen und fand in dem Zimmer eine tote Person. Die Identität der Person steht bislang noch nicht abschließend fest.

Die Polizei war mit insgesamt zwölf Polizeibeamte vor Ort. Der Verkehr auf der Brockhagener Straße war während der Löscharbeiten für ungefähr eineinhalb Stunden gesperrt. Nach derzeitigen polizeilichen Ermittlungen steht die genaue Brandursache nicht fest, allerdings gibt es keine Anzeichen auf eine vorsätzliche Brandlegung.

Das gesamte Gebäude war in Rauch gehüllt, als die Feuerwehr eintraf.
Das gesamte Gebäude war in Rauch gehüllt, als die Feuerwehr eintraf.
14 Personen konnten bei dem Brand gerettet werden.
14 Personen konnten bei dem Brand gerettet werden.
Polizei und Feuerwehr waren im Einsatz, um die Menschen zu versorgen.
Polizei und Feuerwehr waren im Einsatz, um die Menschen zu versorgen.
Noch vor Ort wurden die ersten Schwerverletzten behandelt.
Noch vor Ort wurden die ersten Schwerverletzten behandelt.
Zehn Person wurden schwer verletzt in Krankenhäuser gefahren.
Zehn Person wurden schwer verletzt in Krankenhäuser gefahren.

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