22-Jähriger droht, bei Wohnungsbrand zu sterben: Nachbar wird zum Helden

Herrieden - Bei einem schweren Wohnhausbrand in Mittelfranken am Freitagmorgen wurde ein 47-Jähriger zum Helden. Er rettete seinen Nachbarn vor den Flammen.

Als die Feuerwehr am Einsatzort eintraf, stand bereits der gesamte Dachstuhl unter Vollbrand. (Symbolbild)
Als die Feuerwehr am Einsatzort eintraf, stand bereits der gesamte Dachstuhl unter Vollbrand. (Symbolbild)  © Bodo Marks/dpa

Der 22-Jährige war bewusstlos in seiner Wohnung und wurde von einem Anwohner vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte aus der Wohnung geborgen, wie die Polizei mitteilte.

Beide Männer wurden mit einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht.

Das Feuer sei Polizeiangaben zufolge in der Obergeschosswohnung des Bewusstlosen in einem Zweifamilienhaus in Herrieden (Landkreis Ansbach) ausgebrochen. Beim Eintreffen der Feuerwehr habe bereits der gesamte Dachstuhl gebrannt.

Ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Gebäude konnte aber verhindert werden. Der Schaden beläuft sich auf mindestens 250.000 Euro.

Das Haus ist nicht mehr bewohnbar. Die Brandursache war zunächst unklar.

Der Brand ereignete sich in einer Wohnung in Herrieden im mittelfränkischen Landkreis Ansbach.
Der Brand ereignete sich in einer Wohnung in Herrieden im mittelfränkischen Landkreis Ansbach.  © Screenshot/Google Maps

Titelfoto: Bodo Marks/dpa

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