Feuer tötet 2000 Ferkel: Brandursache geklärt, Tierschützer stellen Anzeige

Klein Wanzleben/Magdeburg - Nach dem Brand in einer Mastanlage, bei dem am Sonntag 2000 Ferkel getötet worden, ist die Ursache für das Feuer nun geklärt. Gleichzeitig soll die Tragödie zu einem Fall für die Justiz werden.

Nach dem Brand in einer Mastanlage ist die Ursache nun geklärt.
Nach dem Brand in einer Mastanlage ist die Ursache nun geklärt.  © Matthias Strauß

Das berichtet aktuell die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft Magdeburg.

Demnach soll die Tierschutzorganisation Peta Anzeige gegen den Besitzer der Anlage gestellt haben. Die Organisation gehe davon aus, dass die Brandschutzmaßnahmen unzureichend waren. "Jedes Tier, das bei einem Stallbrand stirbt, wird grob fahrlässig getötet", zitiert die "Bild".

Die Ursache für das Feuer soll derweil geklärt sein. Wie ein Sprecher des Polizeireviers Börde mitteilte, habe ein technischer Defekt an einer Lüftungsanlage in einem der Ställe zu dem Brand geführt. Brandstiftung werde ausgeschlossen.

Bei dem Brand am Sonntag waren rund 2000 Ferkel ums Leben gekommen (TAG24 berichtete). "Vier Ställe mit jeweils 408 Tieren sind abgebrannt", hatte ein Sprecher der Polizei gegenüber TAG24 erklärt. Da das Feuer bereits in voller Ausdehnung brannte, als die Einsatzkräfte am Ort des Geschehens eintrafen, war es nicht möglich gewesen, die Tiere aus den Ställen zu retten.

Alle umliegenden Feuerwehren waren an den Löscharbeiten beteiligt gewesen. Die Rauchsäule soll zeitweise aus 20 Kilometern Entfernung zu sehen gewesen sein.

Zum Zeitpunkt des Brandes sollen sich etwa 45.000 Tiere in der Mastanlage befunden haben.

Bei dem Feuer waren am Sonntag rund 2000 Ferkel ums Leben gekommen.
Bei dem Feuer waren am Sonntag rund 2000 Ferkel ums Leben gekommen.  © Matthias Strauß

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