Feuerwehr findet Toten in brennender Wohnung

Hamburg - Ein 87-Jähriger ist bei einem Wohnungsbrand im Hamburger Stadtteil Eimsbüttel ums Leben gekommen.

Bei Eintreffen der Feuerwehrleute drang dichter Qualm aus dem Gebäude in Hamburg-Eimsbüttel.
Bei Eintreffen der Feuerwehrleute drang dichter Qualm aus dem Gebäude in Hamburg-Eimsbüttel.  © Blaulicht-News.de

Wie das Feuer am späten Dienstagabend ausbrach, sei in der Nacht noch nicht klar gewesen, teilte die Polizei mit.

Anwohner alarmierten den Notruf, da gegen 23.30 Uhr Rauchmelder im Erdgeschoss des Mehrfamilienhauses an der Goebenstraße losgingen.

Als die Feuerwehrleute in der brennenden Wohnung ankamen, fanden sie den Mann leblos vorm Fenster liegend vor.

Der 87-Jährige konnte nicht mehr wiederbelebt werden.

Wie hoch der entstandene Schaden ist, war zunächst unklar.

Update, 8.14 Uhr:

Die Feuer fand den Mann leblos vor einem Fenster liegend vor.
Die Feuer fand den Mann leblos vor einem Fenster liegend vor.  © Blaulicht-News.de

Die Feuerwehr Hamburg hat weitere Details veröffentlicht. Demnach meldeten Anwohner dem Notruf Rauch aus der Wohnung und Hilferufe.

Am Einsatzort mussten die Feuerwehrleute die Wohnungstür gewaltsam öffnen. Sie mussten sich den Weg durch die mit zahlreichen Andenken, sperrigen Zierrat, Kuscheltieren und anderen Dingen voll gestellten Räume bahnen.

In einer Zimmerecke fanden sie schließlich den leblosen Mann. Durchs Fenster wurde er ins Freie gebracht. Dort begannen Notfallsanitäter und Notarzt mit der Wiederbelebung. Ohne Erfolg.

Mehrere Bewohner des Hauses wurden aus dem Gefahrenbereich innerhalb des Hauses geführt und im Großraumrettungswagen der Feuerwehr betreut.

In der Wohnung des Toten soll es keinen funktionierenden Rauchwarnmelder gegeben haben, teilt die Feuerwehr mit. Lediglich im Treppenraum außerhalb der Wohnung löste ein Rauchmelder aus.

Titelfoto: Blaulicht-News.de

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