"Pinky aus Cottbus" will Deutschlands neuer Superstar werden

Der "DSDS"-Truck hielt am Dienstag in Cottbus, im Zuge der großen Casting-Tour.
Der "DSDS"-Truck hielt am Dienstag in Cottbus, im Zuge der großen Casting-Tour.  © DPA

Cottbus - Für die 15. Staffel von "Deutschland sucht den Superstar" ("DSDS") wirft RTL sein Casting-Netz besonders weit aus. Es geht in viele kleinere Städte. Das soll die Hürden für Bewerber der Show möglichst niedrig halten.

Der Traum von der glitzernden und strahlenden Musikkarriere beginnt auf einem kleinen Platz im brandenburgischen Cottbus.

Unter neugierigen Blicken von Kaffeetrinkern in Straßencafés, Touristengrüppchen und Schaulustigen versuchen junge Leute, beim Casting von "DSDS" alles zu geben. Einige schaffen es erst gar nicht zum Vorsingen.

RTL spricht von der größten Castingtour in der Geschichte der Musiktalentshow. Vier Trucks steuern fast 60 Städte an, darunter auch Regionen abseits von großen deutschen Metropolen.

Ingolf als "Pinky aus Cottbus", wie er sich selbst nennt, ist im schrillen Outfit zum Casting gekommen.
Ingolf als "Pinky aus Cottbus", wie er sich selbst nennt, ist im schrillen Outfit zum Casting gekommen.  © DPA

Jungen Leuten, die über eine Bewerbung für die Show nachdenken, soll es laut RTL möglichst einfach gemacht werden. Dazu passt auch, dass sich niemand für die Casting-Tour im Vorfeld anmelden muss.

"Die Hürde, sich zu bewerben ist einfacher, wenn man spontan in der eigenen Stadt vorsingen kann, als wenn man in eine größere Stadt anreisen muss", sagt RTL-Sprecherin Anke Eickmeyer.

Seit 2008 fahren die Trucks durch Deutschland. Am Stand ist unterdessen ein älterer Mann in pinkem Kostüm aufgetaucht, der sich als Weiterentwicklung von Cindy aus Marzahn sieht und als "Pinky aus Cottbus" vorstellt.

Ein Passant sagt trocken: "Karneval ist noch nicht, aber es sieht so aus." Da RTL nur noch Bewerber zwischen 16 und 30 Jahren zulässt, werden wir Pinky wohl nicht im TV bestaunen dürfen.

Titelfoto: DPA


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