Nach Gewaltserie in Cottbus: Geländewagen fährt in Menschengruppe

Cottbus - Ein Mann ist in Cottbus mit einem Geländewagen in eine Gruppe von etwa zehn Menschen auf einem Fußweg gefahren.

Ein verletzter Mann musste ins Krankenhaus gebracht werden. (Symbolbild)
Ein verletzter Mann musste ins Krankenhaus gebracht werden. (Symbolbild)  © 123RF

Ob es sich bei dem Vorfall am Freitagabend um einen Unfall oder eine vorsätzliche Tat handelte, konnte die Polizei am Samstag noch nicht sagen. Der Fahrer des Geländewagens entkam mit dem Fahrzeug.

Ein 31-Jähriger wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht, er war laut Polizei aber nicht in Lebensgefahr. Ein 21-Jähriger, der am Bein verletzt wurde, verweigerte die Behandlung und wollte bei Bedarf selbst zum Arzt gehen. Die Polizei sicherte Spuren.

Bei dem Fahrer könnte es sich laut Polizei möglicherweise um einen 25-Jährigen handeln, der zuvor am Freitagnachmittag mit einem Alkoholwert von 1,17 Promille an der Puschkinpromenade Polizisten beleidigt und rechtsgerichtete Parolen gerufen hatte. Eine Fahndung nach dem Mann blieb zunächst ergebnislos.

Ermittlungen ergaben, dass es in der Umgebung vor dem Vorfall eine Prügelei gegeben haben soll. Ob zwischen den Ereignissen ein Zusammenhang besteht, wurde noch geprüft.

Update 19 Uhr:

Ein 25 Jahre alter Tatverdächtiger hat sich am Samstagnachmittag bei der Polizei gemeldet. Die Ermittlungen zum konkreten Tathergang sowie zu einer möglichen Motivation dauerten gegenwärtig an, teilte die Polizei mit. Der Mann soll zuvor am Freitagnachmittag mit einem Alkoholwert von 1,17 Promille an der Puschkinpromenade Polizisten beleidigt und rechtsgerichtete Parolen gerufen haben.

Titelfoto: 123RF


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