Hebammen-Mangel: So will Brandenburg für mehr Geburtshelfer sorgen

Die hohe Haftpflichtprämie von 7600 Euro für selbstständige Hebammen wirkt nicht gerade attraktiv auf den Nachwuchs.
Die hohe Haftpflichtprämie von 7600 Euro für selbstständige Hebammen wirkt nicht gerade attraktiv auf den Nachwuchs.  © DPA

Eberswalde - An Hebammen fehlt es in ganz Deutschland und Nachwuchs kann für die Arbeit kaum gewonnen werden. Wie der rbb berichtete, versucht man in Brandenburg dem Hebammenmangel entgegenzusteuern.

Die Idee: Mit einer neuen Ausbildungsstätte sollen in Zukunft mehr Geburtshelfer in Brandenburg angelernt werden. Laut Martina Schulze vom Hebammenverband werden immer mehr Kinder geboren. Gerade deswegen werden neue Geburtshelfer dringend benötigt.

Am 1. November startet der Schulbetrieb in Eberswalde (Barnim) mit 15 Auszubildenden und in den beiden darauffolgenden Jahren beginnen nochmals jeweils so viele, wie das Gesundheitsministerium am Mittwoch in Potsdam mitteilte.

Träger ist die Bildungseinrichtung "Akademie der Gesundheit Berlin/Brandenburg".

Der Landeshebammenverband begrüßt nach eigenen Angaben die neue Ausbildungsmöglichkeit. Bislang wurden nur in Cottbus Hebammen ausgebildet.

Titelfoto: DPA


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0