Studie besagt: Brandenburger Kinder sind kränker als der Durchschnitt

Berlin - Kinder aus Brandenburg müssen deutlich häufiger beim Arzt behandelt werden als im deutschen Durchschnitt. Besonders zwei Erkrankungen fallen unangenehm auf!

Besonders Atemwegserkrankungen kommen bei Brandenburger Kindern häufiger vor. (Symbolbild)
Besonders Atemwegserkrankungen kommen bei Brandenburger Kindern häufiger vor. (Symbolbild)  © 123RF

So werden vor allem Atemwegs- und Hauterkrankungen wie Neurodermitis von Brandenburger Ärzten häufig diagnostiziert.

Mit 127 registrierten Neurodermitis-Fällen pro 1.000 minderjährigen Brandenburgern liegt das Land 56 Prozent über dem Bundesdurchschnitt (81 Fälle).

Das geht aus dem Kinder- und Jugendreport 2018 hervor, den die DAK am Donnerstag in Potsdam vorstellte. Neben der Hautkrankheit sind die Brandenburger Minderjährigen besonders häufig von Heuschnupfen, Darmerkrankungen und Asthma betroffen.

Nach Angaben der DAK wertete die Krankenkasse Abrechnungsdaten von 30.542 versicherten Kindern in Brandenburg aus dem Jahr 2016 aus. Bei rund 383.000 Kindern in Brandenburg entspricht dies einem Anteil von acht Prozent der Minderjährigen.

Eine Studie der DAK brachte die neuen Erkenntnisse ans Licht. (Symbolbild)
Eine Studie der DAK brachte die neuen Erkenntnisse ans Licht. (Symbolbild)  © Ralf Hirschberger/dpa-Zentralbild/dpa

Mehr zum Thema Berlin:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0