"AIDAnova" vor Jungfernfahrt: War Feuer an Bord Brandstifung?

Groningen/Papenburg - Im Fall des Feuers auf dem Kreuzfahrtschiff "AIDAnova" schließt die niederländische Polizei Brandstiftung nicht aus.
Die "AIDAnova" ist das erste Kreuzfahrtschiff mit Flüssiggasantrieb. Seit dem Brand an Bord liegt es im niederländischen Eemshaven (Archivbild).
Die "AIDAnova" ist das erste Kreuzfahrtschiff mit Flüssiggasantrieb. Seit dem Brand an Bord liegt es im niederländischen Eemshaven (Archivbild).  © dpa/Mohssen Assanimoghaddam

"Wir wissen das noch nicht, die Ermittlungen laufen noch", sagte ein Sprecher der Polizei in Groningen am Freitag auf Anfrage.

Medienberichte, wonach es bereits Beweise für eine Brandstiftung gebe, bestätigte er nicht.

Wann die Untersuchungen abgeschossen sind, war zunächst unklar. Das Schiff liegt zur Zeit im niederländischen Eemshaven.

Das Feuer war in der vergangenen Woche kurz vor einer Testfahrt in zwei Kabinen ausgebrochen (TAG24 berichtete). Es konnte schnell gelöscht werden, Menschen kamen nicht zu Schaden.

Die Werft habe mit drei Maßnahmen auf den Brand reagiert, sagte Werftsprecher Peter Hackmann. Neben der Verschiebung der Probefahrt sei auch die Anzahl der Menschen reduziert worden, die auf dem Schiff übernachten.

"Wir haben in der Region zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten organisiert", sagte Hackmann. Zum Zeitpunkt des Brandes waren ungefähr 3000 Menschen an Bord.

Schließlich sei die Zahl der Sicherheitskräfte auf dem Schiff auf ungefähr 80 erhöht worden, sagte Hackmann.

Die "AIDAnova" war am 9. Oktober von der Werft in Papenburg in den niederländischen Seehafen Eemshaven überführt worden (TAG24 berichtete).

Das Schiff ist das erste mit Flüssiggas betriebene Kreuzfahrtschiff von Aida Cruises.

An dem Starttermin zur Jungfernfahrt am 2. Dezember in Hamburg solle festgehalten werden, betonte Hackmann.

Titelfoto: dpa/Mohssen Assanimoghaddam

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