Brandstiftung wird nicht ausgeschlossen: Ist ein Feuerteufel in Neunkirchen unterwegs?

Neunkirchen - Am Samstagmorgen wurden die Floriansjünger in Neunkirchen aus den Betten gepiept. Eine Holzhütte stand in Flammen. Doch die Polizei wittert eine größere Gefahr dahinter.

Nächtlicher EInsatz für die Floriansjünger. Die Polizei ermittelt nun, ob ein Brandstifter dahinter steckt.
Nächtlicher EInsatz für die Floriansjünger. Die Polizei ermittelt nun, ob ein Brandstifter dahinter steckt.  © News5 / Masching

Es war gegen 5 Uhr morgens, als Feuerwehr und Polizei am Samstag alarmiert wurden. Eine Scheune stehe in Flammen.

Immerhin mussten die Einsatzkräfte der Feuerwehr nicht weit fahren, das brennende Objekt lag gleich gegenüber ihrer Einsatzzentrale.

Es brannte eine Holzhütte, die sich direkt an der Rückseite einer Doppelgarage befand.

Die Flammen griffen bereits auf die Garage über. Das Feuer konnte von den Einsatzkräften schnell unter Kontrolle gebracht werden. Jedoch konnte die Feuerwehr nicht verhindern, dass das Gartenhaus komplett ausbrannte.

Beide Garagen wurden stark in Mitleidenschaft gezogen. Nach Aussage vom Rettungsdienst wurde bei dem Vorfall niemand verletzt.

Lediglich zwei Hausbesitzer wurden im Rettungswagen behandelt - vorsorglich. Die Polizei, die mit mehreren Streifen vor Ort war, hat die Ermittlungen aufgenommen.

Erst vor ein paar Wochen gab es bereits eine ähnliche Situation. Anfang Juli brannte in den frühen Morgenstunden auch schon eine Scheune in Neunkirchen. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte stand diese bereits in Vollbrand. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte damals ebenfalls ein Übergreifen auf das nebenstehende Gebäude verhindert werden.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Sie prüft nun, ob die Brände und zwei weitere Vorfälle dieser Art in Zusammenhang miteinander stehen könnten. Brandstiftung kann nicht ausgeschlossen werden.

Das völlige Abbrennen konnte die Feuerwehr in Neunkirchen nicht verhindern - aber das mögliche Übergreifen auf andere Gebäude wurde unterbunden.
Das völlige Abbrennen konnte die Feuerwehr in Neunkirchen nicht verhindern - aber das mögliche Übergreifen auf andere Gebäude wurde unterbunden.  © News5 / Masching

Titelfoto: News5 / Masching

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