Protest gegen Braunkohle: Aktivisten wollen Rodungen verhindern

Köln - Zu einem Aktionstag gegen den Braunkohletagebau Hambach werden am Sonntag bis zu 300 Teilnehmer am Tagebaurand erwartet.

Im vergangenen Jahr drangen Aktivisten in den Braunkohletagebau ein.
Im vergangenen Jahr drangen Aktivisten in den Braunkohletagebau ein.  © DPA

Die Braunkohlegegner protestieren damit gegen die weitere Rodung des Hambacher Waldes, für Klimaschutz und eine Mobilitätswende weg von der Verbrennung von Diesel und Benzin. Die Aachener Polizei rechnet mit einem friedlichen Verlauf.

Zum Auftakt wollen rund 50 Braunkohlegegner morgens (9.30 Uhr) von Köln aus in einer Fahrrad-Demo an den Tagebau fahren.

Nach einer Kundgebung wollen sich die Teilnehmer an der alten Autobahn 4 zu einer Linie formieren (13.30 Uhr) und im umstrittenen Hambacher Wald ein Banner in Regenbogenfarben entfalten als Symbol für die bunte Vielfalt der Proteste.

Zu den Unterstützern der Protest-Aktion zählen die Kölner Grünen, der Naturschutzbund Nordrhein-Westfalen, die Umweltschutzorganisation Robin Wood und die Bürgerinitiative Buirer für Buir.

An diesem Sonntag wollen die Menschen gegen die Rodung von Waldflächen protestieren.
An diesem Sonntag wollen die Menschen gegen die Rodung von Waldflächen protestieren.  © DPA

Titelfoto: DPA


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