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Europas größtes Braunkohle-Gebiet: Was wird aus dem Rheinischen Revier?

Das Rheinische Revier steht als Braunkohle-Gebiet vor einem großen Umbruch

Der Umbruch für das Rheinische Revier wird eine enorme Herausforderung: Wie könnte der Wandel des riesigen Braunkohle-Areals in Zukunft aussehen?

Köln / Frechen - Was wird aus dem Rheinischen Revier, Europas größtes Braunkohle-Gebiet? Die Kohlekommission hat Ausstiegspläne besprochen. Doch wie es genau weiter geht, ist noch offen.

Ein Braunkohle-Tagebau im Rheinischen Revier.
Ein Braunkohle-Tagebau im Rheinischen Revier.

Aus dem Fenster im seinem Elternhaus konnte Joachim Schwister früher einen Absetzer im Braunkohletagebau Frechen sehen - einen dieser riesigen Stahlkolosse.

An diesem Freitag wird er wie viele in der Region gespannt nach Berlin schauen: Die von der Bundesregierung eingesetzte Kommission "Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung" könnte sich auf ein Konzept für den Ausstieg aus der Kohleverstromung in Deutschland einigen.

Lange sei die Braunkohle ein Segen für die Stadt Kerpen und die Region gewesen, sagt Schwister.

Durch die Braunkohle habe es die Region zu Wohlstand gebracht. In den sechziger, siebziger oder achtziger Jahren habe trotz persönlicher Einschnitte für die Menschen durch die Umsiedlungen die Zufriedenheit in der Region überwogen, meint der Technische Beigeordnete der Stadt, auf deren Gebiet der Hambacher Forst liegt.

Waldbesetzer, Polizeiaufgebot, Räumungen - der Wald ist über viele Jahre für den Tagebau Hambach gerodet worden. Geräuschlos. Das Blatt hat sich gewendet. Es gibt massiven Widerstand.

"Ich selbst habe vor 15 Jahren begonnen zu begreifen, dass diese Form des Wirtschaftens und der Energieerzeugung an ihrem Ende angekommen ist", sagt Schwister: Wegen der ökologischen, ökonomischen und sozialen Folgen.

Großer Wandel für das Braunkohle-Revier notwendig

Eine mögliche Vision für das Rheinische Revier: Solaranlagen und Windräder.
Eine mögliche Vision für das Rheinische Revier: Solaranlagen und Windräder.

Das ist der Hintergrund einer neuen Dynamik, die die Stadt Kerpen vorantreibt. Langfristiges Ziel ist ein sogenanntes Flexkraftwerk für ihre vor kurzem gegründeten Stadtwerke.

Mit dem Kraftwerk soll regenerative Energie aus und am Tagebau in Wasserstoff umgewandelt werden - Energie von Windrädern im und am gigantischen Tagebau Hambach - statt des geplanten Sees, der hier als Teil einer großen Seenlandschaft im Revier entstehen soll.

Was mancher für eine fixe Idee halten könnte, ist für die kleine Stadt Kerpen ein zentraler Baustein ihrer Zukunfts-Vision: "Auf dieser Fläche könnten theoretisch 850 Windräder stehen mit einer Nenn-Leistung von 3400 Megawatt", sagt er.

Dazu könnte noch Strom aus einer Agro-Photovoltaik-Anlage in der Grube kommen, einer Anlage wie auf Stelzen die auf einem bewirtschafteten Acker stehen.

So könnte ein Energiepotenzial erreicht werden, das dem fossilen nahe käme, meint der Planer und zeigt auf einer Bild-Simulation, wie es aussehen könnte, diese "Energie-Arena" im "Hambach-Tal".

Das Rheinische Revier, das größte Braunkohlenfördergebiet in Europa, soll Energierevier der Zukunft werden. Die NRW-Landesregierung will das, die Kohlekommission könnte das in ihrem Abschlussbericht festschreiben und die Region möchte das auch selbst.

Ende der Braunkohle ist absehbar

Noch fressen sich die großen Braunkohle-Bagger durch die Erde im Rheinischen Revier.
Noch fressen sich die großen Braunkohle-Bagger durch die Erde im Rheinischen Revier.

Sie hat schon vor Jahren damit begonnen, die Weichen für die Zeit nach der Kohle zu stellen - noch bevor der Kohleausstieg in der Bundespolitik aktuell zum Thema wurde.

Das Ende der Braunkohle im Rheinischen Revier war ja schon absehbar: Im Tagebau Inden soll nach bisheriger Planung 2030 Schluss sein, in Hambach etwa 2040 und Garzweiler 2045.

Die Region gründete vor knapp fünf Jahren die Zukunftsagentur Rheinisches Revier, die jetzt zentrale Anlaufstelle beim Strukturwandel ist.

153 Projekte hat die Region dafür gesammelt, auch in den Bereichen Innovation und Bildung, Nachnutzung von Kraftwerksstandorten und Ausbau der Verkehrsinfrastruktur.

119 davon sind in einem Sofortprogramm: Wie die "zehn Dörfer der Zukunft", mit klimaneutralen Bauten, E-Mobilität und vielleicht auch schon einem selbstfahrenden Bus.

Das Zentrum für autonomes Fahren der RWTH in Aldenhoven gehört dazu, der Campus Erftstadt der TH Köln und der Brainenergie-Park Jülich, der Forschung und Energieunternehmen zusammenbringen soll.

Das Revier möchte mit großen Testanlagen an den jetzigen Kraftwerksstandorten zeigen, wie eine stabile Versorgung mit erneuerbaren Energien möglich wird.

In dem Projekt Quirinus sollen Wind- und Photovoltaik-Anlagen zu einer Art Flächenkraftwerk geschaltet werden, das über ein Informations- und Kommunikationsnetz Stromangebot und -nachfrage regelt.

Ein anderes Projekt sieht einen Campus vor, auf dem Technologien für die energieintensive Industrie entwickelt werden, um die Treibhaus-Emissionen zu reduzieren.

Seine Vorzeige-Projekte will das Rheinland in einer revierweiten internationalen Bau- und Technologieausstellung präsentieren - quasi als Vehikel, das zeigt, was alles möglich ist. Vorbild ist die internationale Bauausstellung Emscher Park, die mitten in der Strukturkrise des Ruhrgebiets mit Beispielprojekten zeigte, wie es weitergehen kann.

Im Rheinland sollen die ersten Maßnahmen schon in drei Jahren zu sehen sein. Im Bundeshaushalt stehen schon 1,5 Milliarden Euro bis 2021 für Sofortmaßnahmen in den Braunkohlerevieren bereit.

"Die Braunkohle ist ja in der DNA der Leute drin. Viele haben bei RWE gearbeitet. Wenn die Braunkohle ausläuft, müssen wir den Leuten eine neue Perspektive geben und eine Geschichte erzählen", sagt Sterck.

Fotos: DPA

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