Grausiger Fund: Spaziergänger finden Skelett in Kabelschacht

Grausiger Fund: In einem Kabelschacht an der Echobrücke in Braunschweig (Bild) entdeckten die Spaziergänger das Skelett.
Grausiger Fund: In einem Kabelschacht an der Echobrücke in Braunschweig (Bild) entdeckten die Spaziergänger das Skelett.

Braunschweig - Mit so einem entsetzlichen Fund hatten die Spaziergänger sicherlich nicht gerechnet.

Drei junge Männer aus Braunschweig und Umgebung fanden am Sonntagabend auf einer stillgelegten Eisenbahnbrücke eine skelettierte Leiche.

Wie die Polizei Braunschweig in einer Pressemeldung berichtet, wollten sich die Männer im Alter von 26 bis 32 Jahren nur das Ringgleis der stillgelegten Echobrücke genauer anschauen.

Nichtsahnend untersuchten sie Teile des Übergangs genauer. In einem Kabelschacht, der lediglich Kriechhöhe hat, entdeckten sie schließlich einen skelettierten, bekleideten Leichnam und riefen die Polizei.

Nach ersten Ermittlungen der Beamten handelt es sich bei dem Verstorbenen um einen 62-jährigen Obdachlosen.

Wie die Polizei weiter mitteilt, gehen die Beamten zum jetzigen Zeitpunkt nicht von einem Gewaltverbrechen aus. Wie Polizeisprecher Stefan Weinmeister dem Portal "news38.de" sagte, handle es sich wohl "um einen tragischen Unfall und einen einsamen Tod".

Der Platz hatte ihm zu Lebzeiten offensichtlich als Unterschlupf gedient - die Leiche hatte vermutlich bereits mehrere Monate dort gelegen. Die Ermittlungen zur Todesursache dauern weiter an.


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