Braut behauptet, dass ihr Blumenstrauß nie ankam: Dann macht sie fatalen Fehler auf Facebook

Port Glasgow (Schottland) - Für eine Frau ist der Brautstrauß eines der wichtigsten Accessoires am Tag der Hochzeit. Während man sich während der Trauung nervös daran klammern kann, ist er anschließend beim Shooting nicht wegzudenken. Nicht zu vergessen, wäre auch noch das "Strauß-schmeißen", bei dem man eine potenzielle Brautnachfolgerin bestimmt. Wie schrecklich muss es also sein, wenn ausgerechnet diese Blumen fehlen?

Auf den Hochzeitsbildern ist der Brautstrauß deutlich zu erkennen.
Auf den Hochzeitsbildern ist der Brautstrauß deutlich zu erkennen.  © Facebook/ Forever Loved Photography

Jordanne McLaughlin musste diese schlimme Erfahrung an ihrem großen Tag durchleben - das behauptet die Schottin zumindest.

Im Januar 2018 hatte sie einen hübschen Strauß bei der Dekorationsfirma "Forever to hold" im Wert von umgerechnet etwa 120 Euro bestellt. Die Blumen seien aber nie angekommen, so Jordanne. Deshalb forderte sie ihr Geld zurück.

Das Ganze endete in einem monatelangen Streit mit den Inhabern von "Forever to hold". Denn die 34-jährige Sarah Weatherill, die den Laden zusammen mit ihrer Schwiegermutter betreibt, war felsenfest davon überzeugt, dass sie den Brautstrauß rechtzeitig losgeschickt hat und dass Jordanne ihn auch erhalten hat.

Doch um ihren guten Ruf nicht zu ruinieren, zahlte Sarah der Schottin das Geld schließlich zurück.

Sie und ihre Schwiegermutter hätten den Vorfall fast vergessen, wenn Sarah nicht Monate später zufällig auf dem Facebook-Profil von Jordanne gelandet wäre.

Die Braut musste das Geld am Ende doch noch bezahlen. (Symbolbild)
Die Braut musste das Geld am Ende doch noch bezahlen. (Symbolbild)  © 123RF

Dort hatte die frisch vermählte Frau ein Bild ihrer Hochzeit hochgeladen und wahrscheinlich nicht richtig nachgedacht...

Denn auf den Fotos von "Forever Loved Photography" sticht neben dem festlich eingekleideten Brautpaar, sofort der rosa-weiß-grüne Blumenstrauß ins Auge.

"Ich war so geschockt", erklärt Sarah laut Metro. "Ich wetter, sie dachte, dass das keinem auffällt, aber du kannst in den Sozialen Medien nichts verstecken!" Weiter meint sie, dass für ihre Firma 120 Euro eine Stange Geld ist. "Es gibt so viel in den Nachrichten über Geschäfte, die Bräute betrügen, aber ich habe noch nie von einer Braut gehört, die ein Geschäft betrügt."

Um sicherzugehen, dass sie sich selbst nicht irrte und es sich wirklich um den von ihr gesteckten Strauß handelte, kontaktierte Sarah die Hochzeitsfotografin. "Ich habe nachgeschaut und die hatten genau dieselbe Jute-Hülle, genau dieselben Blumen, genau denselben Stil."

Die Ladenbesitzerin konfrontierte Jordanne mit den Beweisen und forderte das Geld, was sie gerade an sie gezahlt hatte, zurück. Diese behauptete, dass die Blumen wie durch ein Wunder im Julia bei ihrem Nachbar aufgetaucht waren, also sieben Monate, nachdem Sarah sie losgeschickt hatte.

Sarah wurde es zu bunt und sie schaltete die Polizei ein. Mit diesem Druckmittel erhielt sie dann endlich ihr Geld zurück.

Titelfoto: Facebook/ Forever Loved Photography

Mehr zum Thema Polizeimeldungen:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0