Katzen-Baby steckt in Motor fest: Feuerwehr ist machtlos

Bremen – Mit diesem Einsatz in Bremen-Fesenfeld hat die Feuerwehr das Klischee voll und ganz erfüllt: Am Mittwochmorgen mussten die Einsatzkräfte eine Baby-Katze retten - und zwar mit großem Aufwand!

Feuerwehrleute heben den Wagen an, doch von dem Tier fehlt jede Spur.
Feuerwehrleute heben den Wagen an, doch von dem Tier fehlt jede Spur.  © Feuerwehr Bremen

Anwohner der Manteuffelstraße hatten das verzweifelte Miauen der Katze aus dem Motorraum eines Autos vernommen.

Daraufhin rückten Feuerwehr und Polizei an und versuchten, die kleine Katze ohne Schaden auf dem Wagen zu befreien.

Das gestaltete sich jedoch nicht einfach: Auf Futter reagierte das Tier nicht. Auch das Anheben des Wagens mit sogenannten Hebekissen und einer Inspektion des Motorraums mit einem Spiegel brachte keinen Erfolg - von der Katze keine Spur.

Erst als der ADAC anrückte und die Motorhaube öffnete, konnte das Tierbaby gefunden werden.

"Die Katze war in einem Spalt zwischen der Motorhaube und dem Strom-Verteilerkasten eingeschlossen und hätte sich nicht selbst befreien können", teilte ein Feuerwehrsprecher mit.

Mit einem speziellen Handschuh wurde der aggressiv protestierende Ausreißer aus dem Motorraum befreit.

Eine Tierärztin untersuchte das Katzen-Baby, bevor es in ein Tierheim gebracht wurde. Der Halter des Wagens konnte noch nicht gefunden werden.

Am Ende konnte die Babykatze unversehrt gerettet werden. (Symbolbild)
Am Ende konnte die Babykatze unversehrt gerettet werden. (Symbolbild)  © 123RF/blaan

Titelfoto: Feuerwehr Bremen

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