Verdächtiger Brief in Moschee: "Rechtsextremistischer Inhalt" gefunden

Bremen – Eine Briefsendung an eine Moschee mit einem verdächtigen Pulver hat am Samstagmorgen Polizei und Feuerwehr in Bremen in Atem gehalten.

Eine Moschee ist mit Flatterband abgesperrt. (Archivbild)
Eine Moschee ist mit Flatterband abgesperrt. (Archivbild)  © Federico Gambarini/dpa

Der Inhalt habe sich nach ersten Untersuchungen aber als ungefährlich herausgestellt, berichteten die Beamten am Nachmittag.

Die Betreiber der Moschee im Stadtteil Gröpelingen wählten den Notruf, nachdem sie den Umschlag geöffnet hatten und "eine pulverartige Substanz herausgerieselt" sei, hieß es.

Auch Feuerwehr und Experten der Bundespolizei wurden daraufhin an den Einsatzort geschickt, um zu prüfen, ob es sich möglicherweise um einen giftigen oder explosiven Stoff handeln könnte.

Diese Vermutung habe sich zunächst nicht bestätigt, erklärte die Polizei: "Wir wissen noch nicht, was es genau ist. Das wird noch ermittelt."

Nach jetzigem Stand gehe es nicht um eine gefährliche Substanz.

Update, 18 Uhr: "rechtsextremistischer Inhalt"

Dem Brief haben die Absender auch ein Schreiben mit "rechtsextremistischem Inhalt" beigelegt. Dies teilte die Polizei in der Hansestadt am Samstagabend mit.

"Wer ihn abgab, wer die Täter sind, das wissen wir noch nicht", sagte ein Beamter der Deutschen Presse-Agentur. Der Staatsschutz habe nun die weiteren Ermittlungen übernommen.

An den Formulierungen werde aber bereits "klar, in welche Richtung das geht".

Die Polizei sichert eine Moschee. (Archivbild)
Die Polizei sichert eine Moschee. (Archivbild)  © Federico Gambarini/dpa

Titelfoto: Federico Gambarini/dpa

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