Brennendes Auto auf A44 sorgt für schweren Folgeunfall

Eine Frau wurde bei dem Folgeunfall schwer verletzt.
Eine Frau wurde bei dem Folgeunfall schwer verletzt.  © DPA

Bielefeld - Ein brennender VW Passat auf der A44 in Höhe der Anschlussstelle Marsberg (Fahrtrichtung Dortmund) sorgte am Mittwochabend für die Sperrung der Autobahn. Eine Person wurde bei einem Folgeunfall schwer verletzt!

Der 45-jährige Fahrer aus Bad Salzuflen stellte während der Fahrt einen Kupplungsbrand fest. Er konnte sein Auto noch auf den Seitenstreifen lenken. Dann breiteten sich die Flammen immer mehr aus.

Ein hilfsbereiter Lkw-Fahrer, der eigentlich in entgegengesetzte Richtung fuhr, drehte sofort an der nächsten Anschlussstelle und half dem VW-Fahrer beim Löschen seines Fahrzeugs. Anschließend trafen auch die Feuerwehren Warburg und Diemelstedt ein.

Ihnen gelang es, das Feuer zu löschen. Wegen der Löscharbeiten wurde die Richtungsfahrbahn komplett gesperrt. Im daraus resultierenden Stau kam es dann zu einem folgenschweren Unfall.

Ein 65-jähriger Toyota-Fahrer erkannte rechtzeitig das Stauende und bremste auf dem mittleren Fahrstreifen langsam ab. Ein auf der linken Seite mit 160 km/h heranrauschender 68-jähriger Mercedes-Fahrer wechselte abrupt die Spur, um dem vor ihm fahrenden und stark abbremsenden Auto auszuweichen.

Dort übersah er allerdings den Toyota und rauschte mit voller Wucht in das Heck. Durch den starken Aufprall wurde die 62-jährige Beifahrerin schwer verletzt. Sie musste ins nahegelegene Krankenhaus gebracht werden.

Beide beteiligten Autos mussten abgeschleppt werden. Es kam zeitweise zu einem fünf Kilometer langen Stau. Die Fahrbahn blieb für rund zwei Stunden gesperrt.

Die Sachschäden vom Fahrzeugbrand und dem Unfall betragen insgesamt etwa 20.000 Euro.

Titelfoto: DPA


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