Ist der Brexit Schuld? Immer mehr Briten wandern nach Brandenburg aus

Die Einbürgerungsurkunder erhält man unter anderem, wenn man mindestens acht Jahre in Deutschland gelebt hat und die Sprache spricht. (Bildmontage)
Die Einbürgerungsurkunder erhält man unter anderem, wenn man mindestens acht Jahre in Deutschland gelebt hat und die Sprache spricht. (Bildmontage)  © DPA (Bildmontage)

Potsdam - Auch wenn die Einbürgerungszahlen in Brandenburg rückläufig sind, scheinen jedoch die Briten gefallen am Bundesland gefunden zu haben. Auch Menschen aus Osteuropa und Asien sind stark vertreten.

Über Brandenburg scheiden sich bekanntlich die Geister. So hat beispielsweise der Künstler Rainald Grebe in seinem Lied "Brandenburg" auf humorvolle Weise die Schattenseiten der Mark besungen. Aber nichtsdestotrotz punktet das östliche Bundesland mit viel Grün, Wasser und historischen Anlagen.

Bei Briten offensichtlich ausschlaggebende Argumente in Zeiten des Brexit. Schließlich hat sich ihre Zahl an Einbürgerungen im vergangenen Jahr schlagartig verzwanzigfacht. Verirrten sich in den früheren Jahren noch ein bis zwei Insulaner nach Brandenburg, waren es 2016 schon 27, wie die Märkische Allgemeine berichtete. Allerdings sind das Peanuts im Vergleich zu den Polen, die mit 131 Einbürgerungen letzten Jahr am stärksten vertreten waren.

Außerdem vielen von den insgesamt 821 Einbürgerungen noch 47 auf Frauen, Männer und Kinder aus Vietnam, 34 aus Russland, 30 aus der Türkei, 21 aus Moldau und 20 aus Rumänien.

Seit 2014 liegt die Einbürgerungszahl in Brandenburg über 800 und schwankt seither etwas über diesem Wert.

Neubürger des Landes Brandenburg sowie weitere Gäste singen die deutsche Nationalhymne beim zentralen Einbürgerungsfest in Potsdam.
Neubürger des Landes Brandenburg sowie weitere Gäste singen die deutsche Nationalhymne beim zentralen Einbürgerungsfest in Potsdam.  © DPA

Titelfoto: DPA (Bildmontage)


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