Wallraff zeigt schockierende Zustände in Behinderten-Einrichtungen

TOP

Neunjähriger baut Unfall, fährt nach Hause und schläft ein

1.762

Wogende Wabbel-Cellulite: Sonya Kraus' ehrliches Beauty-Geständnis

2.945

Wegen Fremdkörper: Karlsberg ruft MiXery zurück

1.570

Was würdest Du tun, wenn Dein Vater plötzlich ein Pflegefall ist?

8.654
Anzeige
13.183

England ist raus! Was wird jetzt aus Europa?

London - Nach über 40 Jahren wollen die Briten als erstes Land überhaupt die Europäische Union verlassen. Eine Mehrheit von rund 52 Prozent der Stimmen sprach sich für den Brexit aus, den Austritt aus der Europäischen Union.
Nigel Farage, Vorsitzender der UK Independence Party, lacht auf der Wahlparty von Leave.eu.
Nigel Farage, Vorsitzender der UK Independence Party, lacht auf der Wahlparty von Leave.eu.

Nach über 40 Jahren wollen die Briten als erstes Land überhaupt die Europäische Union verlassen. Eine Mehrheit von rund 52 Prozent der Stimmen sprach sich für den Brexit aus, den Austritt aus der Europäischen Union.

Die Europäische Gemeinschaft mit bisher 28 Staaten wird damit in die schwerste Krise ihrer Geschichte gestürzt. Die politischen und wirtschaftlichen Folgen für Großbritannien könnten schwerwiegend sein.

Aktien britischer Unternehmen stürzten am Morgen ab, das Pfund Sterling erreichte den tiefsten Stand seit 1985. Politische Kräfte in Nordirland und in Schottland machten sich noch vor Bekanntwerden des Ergebnisses für eine Abspaltung von Großbritannien und den Verbleib in der EU stark. Schotten und Nordiren hatten mehrheitlich für den Verbleib in der EU votiert.

Die Wahlbeteiligung lag bei 72,2 Prozent, zuvor hatten sich 46,5 Millionen Wähler für die Abstimmung registriert. Das Referendumsgesetz legt streng genommen nicht fest, dass Großbritannien auch wirklich aus der EU austreten muss. In der Praxis jedoch hätte das Parlament wohl keine Wahl.

Cameron dürfte noch am Vormittag vor seinem Amtssitz Downing Street 10 eine Erklärung abgeben. Ein Rücktritt des seit 2010 amtierenden Regierungschefs wird nicht ausgeschlossen. Er hatte das Referendum bereits 2013 vorgeschlagen - vor allem mit dem innenpolitischen Kalkül, EU-Kritiker in den eigenen Reihen ruhigzustellen. Das ging nicht auf.

Helle Aufregung in Europa und aller Welt: Großbritannien hat sich für den Ausstieg aus der Europäischen Union entschieden.
Helle Aufregung in Europa und aller Welt: Großbritannien hat sich für den Ausstieg aus der Europäischen Union entschieden.

Die Aussicht auf einen Brexit drückte das britische Pfund auf den tiefsten Stand seit mehr als 30 Jahren. Am frühen Freitagmorgen fiel die britische Währung erstmals seit 1985 unter die Marke von 1,35 US-Dollar. In den ersten Handelsstunden des Tages hatte das Pfund wegen der Hoffnung auf einen Verbleib in der Europäischen Union zeitweise noch etwas mehr als 1,50 Dollar gekostet.

Der Ausgang des Votums hing bis zuletzt am seidenen Faden: Umfragen hatten ganz überwiegend ein Kopf-Kopf-Rennen vorausgesagt, zuletzt mit Vorsprung für das "Remain"-Lager. Allerdings gab es erhebliche Unsicherheitsfaktoren: Rund zehn Prozent der Wähler waren bis zuletzt unentschlossen, für welche Seite sie sich entscheiden sollten.

Politiker aus der ganzen Welt, der Internationale Währungsfonds (IWF), Wirtschaftsverbände und Banker in London und in Festland-Europa hatten immer wieder vor dem Brexit gewarnt. Sie fürchteten im Falle eines Austritts globale Turbulenzen in der Wirtschaft und auf den Finanzmärkten. Auch deutsche Unternehmen waren besorgt.

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD).
Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD).

Innerhalb der EU ging nicht zuletzt die Sorge um, dass ein Brexit Austrittsbegehren auch in anderen Ländern der EU fördern könnte. Cameron hatte sich im Wahlkampf stark auf Warnungen vor massiven Einbußen im Falle eines Brexits konzentriert. Er drohte sogar damit, notfalls müssten Rentenkürzungen hingenommen werden.

Das Brexit-Lager bezeichnete solch düsteren Szenarien als Panikmache. Brexit-Wortführer Johnson argumentiert stattdessen, ein Austritt würde Londons Abhängigkeit von Brüssel beenden und dem Land seine Souveränität zurückgeben. Er sprach von einem "Unabhängigkeitstag" für Großbritannien. Außerdem gebe es innerhalb der Gemeinschaft keine Chance, die Einwanderung aus der EU zu begrenzen. Kritiker warfen Farage und Johnson dagegen vor, das Reizthema Migration zu missbrauchen, um Ängste in der Bevölkerung zu schüren.

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) zeigte sich enttäuscht über den Ausgang des Brexit-Referendums. "Die Nachrichten aus Großbritannien sind wahrlich ernüchternd.", sagte Steinmeier am Freitag in Berlin.

Der SPD-Politiker wird am Freitag zu einem EU-Ministertreffen in Luxemburg erwartet, bei dem über die Folgen des Referendums beraten werden soll.

Am Samstag kommen in Berlin die Außenminister der sechs EU-Gründerstaaten (Deutschland,Frankreich, Italien und die Benelux-Länder) zusammen.

Fotos: dpa

Jugendliche bewerfen Polizei mit Steinen und zünden Autos an

5.174

Pferdeäpfel überführen Kutscher nach Unfallflucht

1.497

Frauen aufgepasst: Das machen Männer heimlich mit ihrem Ding

6.119

Tesla-Fahrer gibt Lob nach Rettungsaktion bei Facebook weiter

2.575

Du willst lächeln wie ein Top-Model? Dann schau mal hier!

6.691
Anzeige

Prost! München will die Bierpreis-Bremse

781

Wer kann's besser: Mr. 50-Shades oder Justin Trudeau?

551

Darauf achtet garantiert jeder beim ersten Flirt!

8.018
Anzeige

Gesetzentwurf: Bayern plant Burka-Verbot

1.153

Fußball kurios: Trainer foult Gegenspieler und beschwert sich auch noch

1.631

Fahndung: Männer brechen in Geschäft ein und klauen zig Zigaretten

246

Kommt das iPhone 8 mit einer revolutionären Ladefunktion?

4.234

Leipziger Jugend kämpft gegen Abschiebung eines Mitschülers

2.689

Wirbel um Björn Höckes Demo-Teilnahme

2.529

Polizei hilft Schülerin bei Mathe-Hausaufgaben

1.344

Schmuggler wollten Zollhunde mit Steaks täuschen

1.302

Interne E-Mail verrät: AfD fürchtet sich vorm Verfassungsschutz

2.149

Berlinale: Vier Menschen werden beim Gewinner-Film ohnmächtig

5.148

Hat Leonard Freier schon die Nächste? Dieses Foto soll es beweisen

4.480

Urologen begeistern mit lustigem Warteschleifen-Song

4.082

Gericht entscheidet: Kein Flüchtlings-Status für Syrer

617

Verliebter Mann löst mit Heiratsantrag Polizei-Einsatz aus

4.725

Aus Verzweiflung: Flüchtlinge in der Türkei verkaufen ihre Organe

2.480

Auf diesem Bild will uns Micaela Schäfer nicht ihren Körper zeigen

7.579

Lässt sich Pietro hier das Gesicht von Alessio tätowieren?

2.703

Behinderte Tochter von Fussball-Star wird jetzt Topmodel

5.136

Carmen Geiss leistet sich peinlichen Photoshop-Fail

9.327

Dicker Kult-Torwart futtert erstmal gemütlich auf der Bank

3.357

GZSZ-Star Isabell Horn lüftet Baby-Geheimnis

9.948

Lufthansa-Crew bei Autounfall verletzt: Flug muss storniert werden

4.743

WhatsApp bekommt Snapchat-Funktion

4.961

Mit 431 PS in den Tod: Sportwagen schleudert auf Autobahn gegen Lkw

11.746

Heiß! Diese berühmte Schönheit zeigt sich oben ohne

9.705

Nach Rücktritt von Flynn: Das ist Trumps neuer Sicherheitsbertaer

926

Mordprozess um Horror-Haus: Sagt jetzt auch Wilfried W. aus?

1.235
Update

Flugzeug kracht in Einkaufs-Zentrum! Alle Insassen tot

11.669

Rechte Terrorzelle: Sachsen ermittelt gegen Reichs-Druiden

6.094

Schon wieder Tierquäler! Halbierter Hund gefunden

5.381

Er floh vor seinem Brutalo-Papa! Misshandelter Junge (12) ohne Ticket im ICE

7.842

Hund aus elfter Etage geworfen? 51-Jähriger vor Gericht

4.508

Restaurant-Besitzer gewährt Rabatt für gut erzogene Kinder

2.239

Gewaltiger Fund: Polizei findet knapp 60.000 Euro, kiloweise Gras und Koks

4.969