#BriefefürHanau: Junge Frau will Angehörigen der Opfer zeigen, dass sie nicht alleine sind

Erfurt/Hanau - Beistand für die Angehörigen der Anschlagsopfer von Hanau zeigen: Das soll auch mit einem einfühlsamen Brief gelingen.

In Hanau wird noch immer den Opfern des Anschlags gedacht.
In Hanau wird noch immer den Opfern des Anschlags gedacht.  © Frank Rumpenhorst/dpa

Diese Idee hatte nach Angaben der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) eine 23-Jährige aus Erfurt.

Sie rief dazu auf, den Trauernden aufmunternde Botschaften per Post zukommen zu lassen. Die Aktion heißt #BriefefürHanau, ist auf Twitter zu sehen und wurde unter anderem von der EKHN weiterverbreitet. Briefe sollen an den Magistrat der Stadt Hanau gesandt werden.

Die Initiatorin erklärte, es solle verhindert werden, dass die Opfer zu schnell in Vergessenheit geraten. "Mit der Aktion 'Briefe für Hanau' wollen wir den Angehörigen zeigen, dass sie nicht alleine sind. Dass viele Menschen aus ganz Deutschland an sie denken", sagte sie laut einer Pressemitteilung der EKHN.

Die 23-Jährige kommt den Angaben zufolge aus einer evangelischen Familie und absolviert in Thüringen ein Freiwilliges Ökologisches Jahr. Wie man an der Aktion teilnehmen kann, seht ihr hier.

Titelfoto: Frank Rumpenhorst/dpa

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