Frau sammelt Spenden wegen Brust-Operation, denn sie hat ein weitreichendes Problem

Brighton - Früher machten sich ihre Mitschüler noch über ihre "Pfannkuchen"-Brüste lustig. Doch mittlerweile hat die 26-jährige Helen Christie mit Körbchengröße 40 HH zu kämpfen und braucht dringend eine operative Brustverkleinerung. Finanzieren will sie die OP mit Crowdfunding.

"Meine Schultern haben Vertiefungen, in die sich die BH-Träger eingraben", klagt die 26-jährige Frau über ihre monströse Oberweite. (Symbolbild)
"Meine Schultern haben Vertiefungen, in die sich die BH-Träger eingraben", klagt die 26-jährige Frau über ihre monströse Oberweite. (Symbolbild)  © 123rf/dunca daniel

Ihre riesigen Brüste hätten sich "aus dem Nichts" heraus entwickelt, so die junge Britin Helen Christie aus East Sussex.

"Ich war ungefähr 16 Jahre alt, als ich plötzlich zu einer C- oder D-Größe heran wuchs bin und die Leute anfingen, Kommentare zu machen wie 'Sie ist erwachsen'."

"Meine Brüste wuchsen immer weiter, irgendwann nannten sie mich nur noch 'Helen Melons'. Kerle riefen mir auf der Straße hinterher. Es war wirklich gruselig, diese Art Aufmerksamkeit von Männern zu bekommen, die oft viel älter waren als ich."

Dabei war anfangs noch das glatte Gegenteil der Fall, verriet Helen gegenüber Daily Star. Denn bevor ihr plötzlicher Wachstumsschub in der Jugend einsetzte, machten sich ihre Mitschüler noch über ihre flachen "Pfannkuchen" lustig.

Innerhalb kurzer Zeit geriet Helen quasi vom Regen in die Traufe. Ihre üppige 40 HH-Oberweite verursache bei ihr soziale Ängste und sie hätte große Angst, sich in der Öffentlichkeit zu zeigen.

"Es ist mir nie angenehm, mich auszuziehen, nicht einmal vor meinem Partner. Während einige Frauen wünschten, sie könnten mit mir tauschen, würde ich alles dafür geben, um überhaupt keine Brüste zu haben", so Helen.

Crowdfunding als letzte Chance: Helen Christie kann durch ihre riesige Oberweite kaum noch atmen

Ich habe immer Mühe, einzuschlafen und muss meine Brüste in eine Position bringen, in der ich klar atmen kann und nicht das Gefühl habe, mein überschüssiges Brustgewebe reiche bis zum Hals. Ich liege normalerweise auf der Seite, wobei mein Arm eine Brust stützt und mein anderer Arm dazwischen liegt, um die andere Brust zu stützen. Wenn ich auf dem Rücken liege, kann ich nicht richtig atmen."

Zudem habe die junge Britin auch mit Ausschlag, Schweiß und einer schlechten Rückenhaltung zu kämpfen. Nun hofft die in Brighton lebende Frau auf eine Brustverkleinerung als letzten Ausweg.

Da sie das Geld für die Operation aber nicht allein aufbringen kann, überlegt sie derzeit, eine Seite auf einer Spendenplattform einzurichten: "Die Leute werden vielleicht denken, dass es wichtigere Gründe für Crowdfunding gibt, aber ich weiß einfach nicht, wohin ich mich sonst wenden soll."

Sollte ihr Plan aufgehen, will die Apothekerin nach Prag fliegen, um dort eine möglichst günstige Operation durchführen zu lassen: "Eine OP würde alles für mich ändern. Ich wäre einfach frei. Ich würde ein normales Leben führen können. Meine Arme nach hinten strecken zu können, ohne dass mich das Gewicht meiner Brüste zurückhält, würde mir so viel bedeuten."

Titelfoto: 123rf/dunca daniel

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