Frau verklagt nach Sex-Unfall Betten-Hersteller

Bristol - Eine beim Sex schwer verunglückte Britin ist mit einer Klage gegen den Verkäufer ihres Bettes gescheitert.

Die Frau sitzt seit dem Unfall im Rollstuhl (Symbolfoto).
Die Frau sitzt seit dem Unfall im Rollstuhl (Symbolfoto).  © 123RF

Das entschied ein Gericht in Bristol am Freitag. Der Richter bezeichnete den Sturz, bei dem sich die Frau schwere Verletzungen an der Wirbelsäule zuzog, zwar als tragisch - am Bett hätten jedoch keinerlei Mängel vorgelegen.

Die Frau hatte vom Möbelhändler eine siebenstellige Summe an Schadenersatz gefordert.

Die 46-Jährige ist seit dem Unfall im August 2013 querschnittsgelähmt und auf einen Rollstuhl angewiesen. Sie wurde nach eigener Aussage beim Sex mit ihrem Partner aus dem Bett "katapultiert" und landete dabei auf dem Kopf. Wie britische Medien berichten, sei sie beim Stellungswechsel kopfüber aus dem "Super King Size"-Bett gestürzt.

Nach Ansicht der Frau war das Möbelstück defekt. Der Richter sah dafür keinen Beweis und wies die Klage ab. Seiner Meinung nach handelte es sich um einen tragischen Unfall, da die Frau auch in einer "unüblichen Position" war, als es passierte.

Bei Sex im King-Size-Bett geschah der Unfall (Symbolfoto).
Bei Sex im King-Size-Bett geschah der Unfall (Symbolfoto).  © 123RF

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