Elternteil will neues Geschlecht für sein Baby

Kori Doty und sein nicht einmal ein Jahr altes Baby.
Kori Doty und sein nicht einmal ein Jahr altes Baby.

British Columbia - Das Elternteil Kori Doty aus Kanada möchte für sein Kind ein ganz und gar ungewöhnliches Recht erstreiten. Die erwachsene Person fordert, dass im Ausweis des acht Monate alten Nachwuchses der Vermerk "U" für unbekanntes Geschlecht auftaucht.

Hintergrund der Geschichte ist ein sehr starker persönlicher Bezug. Denn auch der Erziehungsberechtigte selbst mag es in Sachen Geschlechtern "gemischt", möchte als Transgender weder der Gattung "Mann" noch "Frau" zugeordnet werden.

Seitdem das Baby im November 2016 auf die Welt kam, versucht Doty nun, eine Gesundheitskarte mit einem "U" für den Kleinen zu erhalten, schreibt Metro.co.uk.

Der Buchstabe soll für "nicht eindeutig" oder "unbestimmt" stehen. Kein Wunder, schließlich ist es Doty - dem Urheber der Idee - ebenfalls wichtig, mit "Sie" und damit ähnlich unbestimmt angesprochen zu werden.

"Ich möchte, dass mein Kind als Baby anerkannt wird und werde dem Kind so viel Liebe und Unterstützung geben, wie nur möglich und das völlig unabhängig von der Geschlechter-Entscheidung 'Junge' oder 'Mädchen', so Doty.

Von der Entscheidung männlich, weiblich oder unbestimmt hängt für Doty praktisch das ganze Leben ab. "Als ich geboren wurde, sahen sich die Ärzte meine Genitalien an, und versuchten anhand dessen, meinen Weg vorherzusagen, was mich mein ganzes Leben lang verfolgt hat", möchte der Kanadier weiterhin entschlossen für sein Ziel eintreten.


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