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"Wir müssen mehr Brücken bauen!" Amtsantritt des US-Konsuls

Die USA und Deutschland können viel voneinander lernen, meint der neue US-Generalkonsul. #USA
Im Interview stand der neue US-Generalkonsul Timothy Eydelnant (44) Rede und Antwort.
Im Interview stand der neue US-Generalkonsul Timothy Eydelnant (44) Rede und Antwort.

Leipzig - Seit einem Monat ist Timothy Eydelnant (44) als neuer US-Generalkonsul im Amt. Von Leipzig aus ist er für die Region Mitteldeutschland zuständig: Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen.

Eydelnant wuchs in der Sowjetunion auf, kam erst mit 16 Jahren in die USA. Zuletzt koordinierte er für das US-Außenministerium die Flüchtlingshilfe in Syrien und den umliegenden Ländern. Nach seinem Antrittsbesuch bei Ministerpräsident Tillich schaute er diese Woche auch bei TAG24 zu einem Interview vorbei.

TAG24: Herr Eydelnant, diese Woche wurde bekannt, dass Russland Hunderte US-Diplomaten ausweisen will. Ein hartes Geschäft, oder?

Timothy Eydelnant: Das ist sicher keine einfache Situation für die Kollegen in Russland. Ich sympathisiere mit ihnen, zumal ich einige Mitarbeiter von meiner Zeit an der Botschaft in Moskau kenne. Ich hoffe, dass es niemanden persönlich zu hart trifft. Aber ja, es gehört zum Geschäft und man muss mit so etwas rechnen.

TAG24: Sie wuchsen ja selbst in Minsk im heutigen Weißrussland auf, kamen erst mit 16 Jahren in die USA. Fühlen Sie sich heute als echter Amerikaner?

Timothy Eydelnant: Ich habe mich dort jedenfalls nie als Minderheit gefühlt, weder wegen meiner Herkunft, noch wegen meiner jüdischen Wurzeln. Das hat wohl auch mit den Werten zu tun, die in den Vereinigten Staaten immer noch gelten. Das Land ist weiterhin führend darin, den Menschen die Erfüllung ihrer Träume zu ermöglichen.

Sein Amtsantritt führte in diese Woche nach Dresden, zu Ministerpräsident Stanislaw Tillich.
Sein Amtsantritt führte in diese Woche nach Dresden, zu Ministerpräsident Stanislaw Tillich.

TAG24: Seit einem Monat sind Sie zuständig für die Region Mitteldeutschland, also Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ...

Timothy Eydelnant: Ganz richtig. Und ich habe schnell die Bedeutung erkannt, die diese Region für die Beziehungen der USA zu Deutschland hat. Allein in Sachsen gibt es rund 180 amerikanische Firmen, die 18.000 Jobs geschaffen und 10 Milliarden Euro investiert haben. Erst gerade habe ich mit Ministerpräsident Stanislaw Tillich über die geplante Ansiedlung von Philipp Morris in Dresden gesprochen. Knapp 300 Millionen Euro werden dort investiert.

Solche wirtschaftlichen Chancen müssen wir fördern, natürlich auch für sächsische Firmen in den USA. Aber es geht auch um kulturellen Austausch.

TAG24: Zum Beispiel?

Timothy Eydelnant: Ich war vor ein paar Tagen in Görlitz. Eine wunderbare Überraschung, diese Stadt. Kein Wunder, dass Hollywood dort immer wieder dreht. Ich habe mit dem Bürgermeister gesprochen und festgestellt, dass Görlitz noch keine amerikanische Partnerstadt hat. Das wollen wir jetzt anschieben. Überhaupt müssen wir mehr Brücken bauen, Beziehungen knüpfen zwischen den Menschen hier und in den USA.

TAG24: Man hat das Gefühl, diese transatlantischen Beziehungen seien schon mal besser gewesen. Täuscht der Eindruck?

Timothy Eydelnant: In den Medien mag das manchmal so aussehen. Tatsächlich sind die Beziehungen aber sehr eng. Trump und Merkel sprechen zum Beispiel regelmäßig miteinander. Ich denke, dass es keine wichtigere transatlantische Partnerschaft gibt als die zwischen den USA und Deutschland. Das wird auch so bleiben.

Sein Amtssitz ist in Leipzig, doch auch in Dresden fühlt sich Eydelnant sichtlich wohl.
Sein Amtssitz ist in Leipzig, doch auch in Dresden fühlt sich Eydelnant sichtlich wohl.

TAG24: Sie haben mehrere Jahre an der US-Botschaft im schönen Wien zugebracht, dürften also - was Städte angeht - etwas verwöhnt sein. Wie passt Leipzig da rein?

Timothy Eydelnant: Wien ist tatsächlich sehr schön, ich habe die Zeit genossen. Aber auch Leipzig, Dresden als Residenzstadt und Mitteldeutschland insgesamt haben viel zu bieten. In Leipzig habe ich schon eine Bootstour über den Kanal gemacht, sehr viel positive Energie gespürt.

In Dresden habe ich die Staatlichen Kunstsammlungen besucht und möchte bald auch zu einem Dynamo-Spiel. Noch habe ich niemanden getroffen, der nicht nett oder hilfsbereit gewesen wäre. Und egal ob Landschaft, regionale Küche, Bier oder Wein - es gibt hier viel zu genießen. Meine Kollegen in Berlin sind da manchmal neidisch.

TAG24: Apropos Berlin: Seit Januar ist der Posten des US-Botschafters dort vakant. Letzte Woche endlich wurde mit Richard Grenell ein Name für den Posten gehandelt. Kennen Sie den schon?

Timothy Eydelnant: Bislang hat die Botschaft in Berlin noch keine offizielle Benennung eines Kandidaten erhalten, deshalb möchte ich nicht spekulieren. Doch ganz egal, wer das Amt des Botschafters am Ende bekommt: Wir werden versuchen, dass er oder sie auch Zeit in dieser Region verbringt und sie gründlich kennenlernt.

TAG24: Was können Deutsche und Amerikaner Ihrer Meinung nach voneinander lernen?

Timothy Eydelnant: Was erneuerbare Energien oder die betriebliche Ausbildung angeht, können sich die USA sicher etwas von Deutschland abschauen. Umgekehrt sind die Aufstiegsmöglichkeiten, die Leute aus einfachen Verhältnissen in Amerika immer noch haben, etwas, was auch die deutsche Gesellschaft bereichern könnte.

TAG24: Meist bleiben die US-Generalkonsuln für drei Jahre in Leipzig. Was würden Sie am Ende Ihrer Amtszeit gern erreicht haben?

Timothy Eydelnant: Schwer zu sagen, schließlich bin ich ja gerade erst angekommen. Auf jeden Fall möchte ich so viel Austausch wie möglich anregen, auch auf persönlicher Ebene. Wenn ich dann zurückblicke und es gibt ein besseres Verständnis zwischen den Menschen, dann haben wir einen guten Job gemacht.

Fotos: Petra Hornig

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