Brüder entführen und misshandeln Mann, weil er sich ihrer Schwester näherte

Erfurt - Zwei tschetschenische Brüder müssen wegen eines versuchten Tötungsdelikts hinter Gitter - dieses Urteil hat der Bundesgerichtshof am Donnerstag bestätigt.

Die Männer fügten ihrem Opfer schwere Verletzungen zu. (Symbolbild)
Die Männer fügten ihrem Opfer schwere Verletzungen zu. (Symbolbild)  © 123RF

Am 20. Dezember 2016 hatten die Brüder in Erfurt einen afghanischer Flüchtling schwer verletzt. Die beiden hatten den junge Mann von einer Weihnachtsfeier weggelockt und waren mit ihm längere Zeit im Auto durch die Gegend gefahren.

Am Tatort angekommen fesselten und knebelten sie ihr Opfer, um den Mann zu misshandeln. Dabei zog sich der Geschädigte zahlreiche und schwere Verletzungen zu. Als Grund der Tat nannten die Brüder die Annäherungsversuche des Afghanen zu ihrer gemeinsamen Schwester.

Im April des vergangenen Jahres wurden die beiden Täter zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren verurteilt, ihre Verteidiger legten dagegen Revision ein. Diese verwarf der Bundesgerichtshof nun.

Demzufolge gab es an der Beweisführung von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Erfurt keine Beanstandungen und die Verurteilungen sind jetzt bestätigt.

Titelfoto: 123RF


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