Einreise-Verbot für Frau wegen Vollverschleierung!

"Menschen, die sich weigern, sich zu identifizieren, können wir unmöglich Zugang zu Schengen gewähren", sagte der belgische Migrationsminister Theo Francken.
"Menschen, die sich weigern, sich zu identifizieren, können wir unmöglich Zugang zu Schengen gewähren", sagte der belgische Migrationsminister Theo Francken.  © DPA/Facebook

Brüssel - Sie wollte ihre Vollverschleierung nicht ablegen - deshalb haben belgische Beamte eine Dänin nicht ins Land gelassen.

Das bestätigte die belgische Bundespolizei. Die Frau im Nikab wurde deshalb zurück nach Tunesien geschickt, von wo sie kam.

Ihr Reiseziel war Kopenhagen. Der erste Reise-Stopp war Brüssel im europäischen Schengen-Raum.

Der belgische Migrationsminister Theo Francken hat am Freitag auf Facebook erstmals den Fall erwähnt.

"Menschen, die sich weigern, sich zu identifizieren, können wir unmöglich Zugang zu Schengen gewähren", schreibt der Politiker der nationalistisch-flämischen Partei NVA.

Die Frau war am Mittwoch aus Tunis gekommen und am Freitag wurde sie laut Francken dorthin zurückgeschickt. Der Fall sei sehr ungewöhnlich, sagte der Sprecher der Bundespolizei, Guy Theyskens, schreibt Die Welt.

Die Entscheidung zur Rückreise nach Tunis hat demnach die belgische Einwanderungsbehörde getroffen. Die Frau sei zeitweise an einem Ort außerhalb des Flughafens untergebracht worden.

Auf Facebook schreibt Theo Francken:

"Eine Frau mit dänischer Staatsangehörigkeit aus Tunis landete am Mittwoch mit einem Nikab. Sie war auf dem Weg nach Kopenhagen und musste unsere Schengen-Grenzkontrolle durchlaufen. Nachdem sie sich weigerte, ihr Gesicht zu zeigen, verweigerte unsere Grenzpolizei dann den Zugang zum Schengen-Raum. Ohne Identitätsprüfung gibt es keinen Zugang zu unserem Gebiet. Heute ist sie nach Tunesien zurückgekehrt. Menschen, die sich nicht identifizieren wollen, können keinen Zugang zu Schengen bekommen."


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