Vater schleudert Tochter (4) mehrmals zu Boden, dann erbricht sie Blut

Brugg - In Brugg in der Schweiz hat sich ein furchtbares Familiendrama ereignet! Dort soll ein Vater (50) sein eigenes Kind auf brutale Weise schwer verletzt haben.

Das kleine Mädchen liegt schwer verletzt in einem Krankenhaus. (Symbolbild)
Das kleine Mädchen liegt schwer verletzt in einem Krankenhaus. (Symbolbild)  © 123rf.com/Mark Bowden

Die entsetzliche Tat führte am Samstagnachmittag am Bahnhof in Brugg zu einem Großeinsatz der Kantonspolizei Aargau, berichtet das Portal "20 Minuten".

Augenzeugen hatten beobachtet, wie sich der Mann, der aus dem Irak stammen soll, die Schweizer Mutter (38) und die gemeinsame Tochter (4 Jahre alt) gegen 15 Uhr in einem Einkaufscenter am Bahnhof trafen. Sie seien von dort in Richtung der Unterführung gelaufen.

Dort beobachtete ein 14-jähriger Zeuge, dass die Eltern in der Bahnhofsunterführung heftig stritten. Offenbar ging es dabei um das Kind, das der 50-Jährige wohl schon seit längerer Zeit nicht gesehen hatte. In dem Tunnel soll er schließlich ausgerastet sein.

Er habe die Kleine gepackt und mindestens zweimal auf den Boden geschleudert, bis sie Blut erbrach und bewusstlos wurde.

Ein Mann, der den mutmaßlichen Täter offenbar kannte, schlug nun seinerseits auf den Vater ein, damit er von dem Kind ablasse. Zwei weitere Passanten konnten den Iraker schließlich festhalten, bis die Polizei kam.

Die Mutter, die alleinerziehend sein soll, habe zur Tatzeit unter Schock gestanden und "nicht reagieren können, zumal sie selbst schwer krank sei", schreibt "20 Minuten".

Passanten, die den 50-Jährigen kennen, beschrieben ihn als "immer sehr freudlich". Möglicherweise hatte die monatelange Trennung von seiner Tochter zu der Handlung geführt, die genaue Ursache ist aber noch nicht geklärt.

Das Mädchen wurde in ein Krankenhaus gebracht, ihr Zustand sei kritisch. Der Vater wurde festgenommen, die Ermittlungen der Polizei laufen.

Update 21.26 Uhr:

Nach weiteren Informationen von "20 Minuten" soll das kleine Mädchen einen dreifachen Schädelbruch erlitten haben. Der aus Irak stammende Vater sei auch "nicht zum ersten Mal handgreiflich geworden.

Nach Angaben der Mutter habe die Vierjährige nicht zu ihrem Vater gewollt, obwohl er sich mehrfach um Kontakt zu ihr bemüht habe.

Titelfoto: 123rf.com/Mark Bowden

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