Rabiate Autofahrt endet in Psychiatrie

Die Polizei nahm den Mann erst mit aufs Revier. Von dort ging es in die Psychiatrie.
Die Polizei nahm den Mann erst mit aufs Revier. Von dort ging es in die Psychiatrie.  © Sebastian Gollnow/dpa

Brunnthal - Er missachtete die Rettungsgasse, gefährdete Feuerwehrfahrzeuge und fuhr schließlich auch noch einen Polizisten an: Ein Autofahrer hat sich während eines Lkw-Brandes auf der Autobahn 8 bei Brunnthal bei München äußerst rücksichtslos verhalten.

Wie die Polizei am Freitag berichtete, überholte der 64-Jährige unter anderem mehrere mit Blaulicht und Martinshorn fahrende Löschfahrzeuge in der Rettungsgasse.

Er zwang eines der Feuerwehrfahrzeuge zum Abbremsen und Ausweichen. Einen Polizisten, der ihn kontrollieren wollte, traf er mit der Front seines Wagens an beiden Knien. Erst als seine Ehefrau vom Beifahrersitz aus ins Lenkrad griff, stoppte der Mann.

Der 64-Jährige habe daraufhin auf seine Frau eingeschlagen. Beamte mussten den Tobenden gewaltsam aus seinem Fahrzeug holen.

Er muss nun mit mehreren Anzeigen rechnen. Sein Führerschein wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt. Damit war der Fall aber noch nicht zu Ende: Nur wenig später beobachtete eine Streife der Autobahnpolizei, wie sich der Mann erneut ans Lenkrad seines Wagens setzte.

Er wurde deshalb mit zur Dienststelle genommen. Dort schlug er unvermittelt seiner Ehefrau mit der Hand ins Gesicht.

Er musste erneut von Polizeibeamten überwältigt werden. Der 64-Jährige kam schließlich in eine psychiatrische Einrichtung.

Titelfoto: Sebastian Gollnow/dpa


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