Ex-Trainer Bruno Labbadia zeigt dem HSV die kalte Schulter

Hamburg - Er gilt als heißester Kandidat für die Nachfolge von Hannes Wolf, doch eine Rückkehr zum Hamburger SV ist für Ex-Trainer Bruno Labbadia derzeit überhaupt kein Thema.

Als Bruno Labbadia noch HSV-Trainer war, spielte der Verein in der 1. Liga.
Als Bruno Labbadia noch HSV-Trainer war, spielte der Verein in der 1. Liga.  © dpa/Christian Charisius

"Damit habe ich mich nicht beschäftigt", sagte der 53-Jährige in einem Interview der Sport Bild (Mittwoch). Und bekräftigte: "Darüber mache ich mir momentan keine Gedanken."

Der scheidende Coach des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg hat in der vergangenen Woche "zwei Angebote aus dem Ausland abgesagt, weil mir die sportliche Perspektive nicht gefallen hat", sagte Labbadia.

"Wenn nichts Spannendes kommt, mache ich Pause und genieße mein Leben und die Zeit mit meiner Familie."

Zweitligist HSV hat den Bundesliga-Aufstieg nach einer katastrophalen Rückrunde praktisch verspielt.

"Es ist sehr schade für die Stadt und den Verein, dass der Wiederaufstieg nicht gelungen ist", meinte Labbadia, der die Hanseaten bereits zweimal (2009/2010 und 2015/2016) trainiert hat.

Zuletzt sorgte der 53-Jährige für Aufsehen, als er sagte, dass der Hamburger SV mit ihm als Trainer nie in die Zweite Liga abgestiegen wäre.

Titelfoto: dpa/Christian Charisius

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