Besoffener Kapitän rammt mit Tankschiff Schleusenmauer

Brunsbüttel - Der Gute hatte einiges im Kessel! Die Wasserschutzpolizei hat in der Nacht zu Donnerstag einen sturzbetrunkenen Kapitän aus dem Verkehr gezogen.

Der Unfall ereignete sich an der Schleuse Brunsbüttel. (Symbolbild)
Der Unfall ereignete sich an der Schleuse Brunsbüttel. (Symbolbild)  © DPA

Der Mann fiel durch einen Unfall auf, als er sein Schiff beim Auslaufen aus der Brunsbütteler Schleuse gegen die Mole setzte, wie die Polizeidirektion Itzehoe mitteilte.

Dabei wurden mehrere Pfähle und eine Mauer beschädigt. Ein Atemalkoholtest des Schiffsführers ergab einen Wert von 2,97 Promille.

Bevor das unter der Flagge von Zypern fahrende Tankschiff "Beethoven" seine Reise fortsetzen durfte, musste der Kapitän zunächst seinen Rausch ausschlafen.

Die Wasserschutzpolizei schrieb eine Strafanzeige wegen der Gefährdung des Schiffsverkehrs. Außerdem musste der Mann 2500 Euro als Sicherheitszahlung zahlen. Am Schiff entstand durch die Havarie kein Schaden, lediglich die Farbe am Rumpf war zerkratzt.

Es war allerdings nicht der einzige Vorfall, mit dem sich die Polizisten auseinandersetzen mussten. Am Mittwoch bretterte ein Kapitän mit seinem Schiff zu schnell an einem anderen vorbei und verursachte einen Unfall.

Als das Motorschiff "Frederik" den an einem Kai fest vertauten Frachte "Aldebaran" passierte, zerrissen durch den Sog- und Wellenschlag dessen Festmacherleinen. Menschen wurden dabei nicht verletzt.

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