Nach Reihe brutaler Angriffe: Diese Stadt wird keine Flüchtlinge mehr aufnehmen

Cottbus greift hart durch, um weitere Vorfälle, wie der Angriff auf ein Ehepaar im Blechen Carré, zu verhindern. (Bildmontage)
Cottbus greift hart durch, um weitere Vorfälle, wie der Angriff auf ein Ehepaar im Blechen Carré, zu verhindern. (Bildmontage)  © 123RF/DPA (Bildmontage)

Cottbus - Nach einer Reihe brutaler Auseinandersetzungen zwischen Syrern und Deutschen wird die Stadt Cottbus ein Maßnahmenbündel gegen Gewaltangriffe umsetzen.

Was beinhalten diese Maßnahmen?

Als ersten Schritt wird Cottbus zunächst keine weiteren Flüchtlinge mehr aufnehmen, wie das brandenburgische Innenministerium am Freitag nach einem Besuch von Minister Karl-Heinz Schröter (63, SPD) in der Stadt mitteilte.

Aus der Zentralen Aufnahmestelle des Landes würden keine Flüchtlinge mehr nach Cottbus gewiesen, allerdings wird es keine Zuzugssperre geben.

Zudem wird die Polizeipräsenz in der Stadt verstärkt und auch das hiesige Ordnungsamt wird stärker eingebunden. Um das Problem bereits beim Schopfe zu packen, setzt man zusätzlich auf präventive Maßnahmen. So sollen Schul- und Sozialarbeiter eingesetzt werden, die sich um die Jugendlichen kümmern, wie Niederlausitz Aktuell berichtet.

Zuletzt hatten zwei 15 und 16 Jahre alte Syrer nach einem Streit unter Jugendlichen einen 16-Jährigen Deutschen mit einem Messer im Gesicht verletzt, wie TAG24 berichtete. Beide wurden gefasst und am Donnerstag in Untersuchungshaft genommen.

Für Aufsehen sorgte auch ein Angriff von drei jungen syrischen Flüchtlingen auf ein Ehepaar, zudem gab es eine Attacke Unbekannter auf Bewohner einer Flüchtlingsunterkunft.

Titelfoto: 123RF/DPA (Bildmontage)


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